Henry Litolff (1818-1891)

Bedeutung und Einfluss im Musikleben Russlands

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Produkt-ID: 11295 ISBN: 978-3-86888-028-1 Kategorie: Schlüsselworte: , , , , Autor:

In vorliegender Abhandlung geht es um die bisher nicht erkannte Bedeutung des großen Pianisten, bemerkenswerten Komponisten, Dirigenten und Verlegers Henry Litolff (1818–1891): zum einen für die Musik Mitteleuropas in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts, zum anderen und ganz besonders für das Konzertleben Russlands in den 60er und 70er Jahren des gleichen Jahrhunderts.

Aufmerksamkeit wird gelenkt auf die bisher völlig unbeachtet gebliebene Rolle der Konzerte für Klavier und Orchester Litolffs, welche die Popularität der Konzerte Anton Rubinsteins zuminderst erreichten, wenn nicht sogar übertrafen.

Litolffs Einfluss auf Peter Tschaikowsky wird am Beispiel der programmatischen Litolff-Ouvertüren und vor allem an seinem höchst erfolgreichen, von großen Pianisten Europas immer wieder aufgeführten Klavierkonzert d-moll op. 102 dokumentiert.

Mili Balakirews ausdauernder Einsatz für die Verbreitung von Litolffs Musik in Russlands Konzertleben wird an mehreren Beispielen deutlich.

Die lückenlosen Veröffentlichungen sämtlicher Konzertereignisse im Russland der damaligen Zeit und auch in Westeuropa durch die „Neue Zeitschrift für Musik“ ermöglichten es, die Bedeutung Henry Litolffs für das russische Musikleben präzise mit Daten zu untermauern.

 

Short Summary

The following essay about the great pianist, remarkable composer and conductor Henry Litolff (1818 – 1891) tries to emphasize the completely underestimated rank of this extraordinary personality. He was one of the main figures in musical life of the capital cities not only in Western Europe, but also and particularly in Russia’s music centers St. Petersburg and Moscow.

Special attention is focussed on Litolff’s piano concertos which still today are almost completely unknown, which, however, in Russia during the years between 1860 and 1880/90 sometimes even topped the popularity of the Anton Rubinstein concertos.

Litolff’s influence on Tchaikovsky’s overtures as well as on the b-flat minor concerto is discussed on the basis of convincing examples.

The strong and lasting impression that Henry Litolff left on Mili Balakirew, the organizer of the Petersburg “Five”, is indicated by the fact of Balakirew’s never ceasing endeavour to make Litolff’s sinfonic music popular in Russia.

The special role of the “Neue Zeitschrift für Musik” by constant publications of concert events made it possible to verify Litolff’s importance for Russia’s musical life with precise dates.

Auflage

1. Auflage

Umschlag

Broschur

Jahr

2011

Maße

148 x 210

Seiten

24