Trotz allem … Die deutschsprachigen Juden in Argentinien

Die deutschsprachigen Juden in Argentinien

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Der in Buenos Aires lebende Alfredo José Schwarcz, Psychologe und Gerontologe, Sohn eines 1938 aus Wien vertriebenen Arztes und einer im Jahre 1940 aus Berlin zwangsweise ausgewanderten Mutter, legt seinen Schwerpunkt – neben einem historischen Überblick über die deutsch-jüdische Emigration nach Argentinien und der Beschreibung der dort vorhandenen jüdischen Institutionen – auf das persönliche Erleben der deutsch-jüdischen Emigranten und ihrer Familien: Er schildert den Terror des Nazismus, die Ängste infolge der erzwungenen Emigration, den Kulturschock, die Integration im Aufnahmeland, die Beziehungen zum Heimatland usw. Durch die Methode der oral history war es ihm möglich, die Betroffenen selbst zu Wort kommen zu lassen und gleichzeitig stets wiederkehrende Muster in deren Leben herauszuarbeiten. In intensiven Einzel- und Gruppengesprächen versuchte der Autor, die Lebensgeschichten der in Argentinien lebenden deutschsprachigen Juden zu rekonstruieren, ihre einmalige historische Erfahrung als Schicksalsgemeinschaft darzustellen und die weitere Entwicklung dieser besonderen Geschichte in der zweiten und dritten Generation der schon in Argentinien Geborenen zu verfolgen.

Auflage

2., durchgesehene und aktualisierte Auflage

Umschlag

Broschur

Jahr

2010

Maße

150 x 210

Seiten

323