Die kritische Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte in der Debatte um den deutschen „Sonderweg“ ergab zwar keinen zwangsläufigen kausalen Zusammenhang zwischen bestimmten historischen Fehlentwicklungen und dem Nationalsozialismus; es konnte aber ein spezifisches „Sonderbewußtsein“ festgestellt werden, das einen wesentlichen Faktor für die allgemeine Akzeptanz der nationalsozialistischen Ideologie darstellte. Viele der damit zusammenhängenden Denkweisen haben die gesamte politische und gesellschaftliche Entwicklung der Bundesrepublik mitgeprägt, ihre Institutionen, politische Struktur und öffentliche Meinung beeinflußt. Trotz radikaler Absage an Traditionen des Nationalismus und Militarismus und des allgemeinen gesellschaftlichen Wandels waren bestimmte historisch überlieferte Haltungen, Denkmuster und Verhaltensweisen weiterhin wirksam oder tauchten in verschiedenen Kontexten immer wieder auf. Von Bedeutung sind dabei nicht so sehr die sich allmählich wandelnden oder auch verschiedenen Trends unterliegenden politischen und gesellschaftlichen Ansichten, sondern die formale Struktur des deutschen „Sonderdenkens“, die sich trotz anderer, sogar entgegengesetzter Inhalte kaum geändert hat.
Hitlers friedliche Nachkommen
Das deutsche „Sonderdenken“: Historisch überlieferte Denkmuster in Politik und Gesellschaft
34,95 €
(44,95 SFr)
Product ID: 11374 ISBN: 978-3-86888-115-8 Kategorien: Geschichte und Sozialgeschichte, Gesellschaftswissenschaften, Politikwissenschaften Schlüsselworte: Antiamerikanismus, Denkstruktur, Denkweisen, Deutschland, Europa, Geschichte, Gesellschaft, Nachkriegszeit, Nationalsozialismus, Politik, Sonderweg, Wiedervereinigung Zielgruppe: Wissenschaftler, interessierte Laien Marke: Löwenstein, Shimona
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Fachgebiete
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Bewertungen
Nachdem ich nun das Werk in den Händen halte, kann ich mich gerne auch noch einmal für die nicht aufdringliche, dabei aber sehr gefällige Aufmachung – insbesondere für die hervorstechende Qualität des Drucks als auch des Papiers bedanken.
DWV-Autor Prof. Dr. Rainer Koch in einer E-mail an den Verlag vom 17. August 2020
Gerade jetzt habe ich die Exemplare bekommen: So ein Werk, welches einem viel Aufwand, Anstrengung kostete, in Händen zu halten, ist eine zusätzliche Qualität, die erlebt wird. Die Büchlein sind wunderschön und sorgfältig gearbeitet. Also: nochmals vielen Dank!
DWV-Autor Dr. med. Arthur Jehle, Eschen (Liechtenstein), in einer E-Mail an den Verlag vom 23.4.2021
… ich bin froh, bei Ihnen publiziert zu haben, ihr Verlag leistet sehr gute Arbeit und kann nur wärmstens weiterempfohlen werden.
DWV-Autor Dr. Michael Günther in einer E-mail vom 9. Oktober 2016 an den Verlag
… die Sendung ist gestern angekommen. In der Tat sieht das Büchlein wieder sehr edel aus.
DWV-Autor Priv.-Doz. Dr. Dr. Thomas Schott in einer E-Mail an den Verlag vom 31.1.2021:
Als erstes ist da natürlich eine Gratulation am Platz. Der DWV – das ist doch eine prächtige Adresse. (Und das, wo Du ja Dein Riesenwerk auch schon unter Dach und Fach hast.)
Der Theologe Prof. Dr. em. Walter Dietrich, Universität Bern, in einer E-mail vom 8. Februar 2016 an DWV-Autor Arnulf Zitelmann
… Mit dem Resultat unserer Arbeit bin ich sehr zufrieden und danke Ihnen und Ihren Mitarbeitern für die erfolgreiche Zusammenarbeit.
DWV-Autor Prof. Dr. Johann Baumgärtner, Mailand und Zürich, am 15.9.2022 in einer E-Mail an den Verlag
Ich bin in meinem Vertrauen vollauf bestätigt worden, die ‚Zeitwende‘ im richtigen Verlag veröffentlicht zu haben. Mit Freude registriere ich inzwischen, wie viele Fachbibliotheken das Buch angeschafft haben.
DWV-Autor Dr. Wolfgang Klages in einer E-mail vom 25. April 2019 an den Verlag
… bestens – danke Herr Gerabek! Sie arbeiten offensichtlich nicht nur schnell sondern auch sehr effizient! Mit besten Grüßen! Josef W. Egger
DWV-Autor Prof. Dr.med. Josef W. Egger, Universität Graz, in einer E-mail an den Verlag vom 17. März 2020
… das Buch ist heute angekommen und ich freue mich sehr über die schöne Ausgestaltung! Vielen Dank für die sorgfältige und geduldige Arbeit.
DWV-Autorin Dr. Brigitte Kogelschatz in einer E-Mail an den Verlag vom 6. Mai 2021:
Lieber Prof. Gerabek, eben ist hier das Paket des DWV eingetroffen, und ein zufriedener Kunde und Autor entnahm diesem die (wiederum sehr überzeugend gelungene) Materialisierung seiner geistigen Bemühungen.
DWV-Autor Dr. Michael Karl in einer E-mail vom 28. März 2020 an den Verlag






