Ein Leben in der Fremde

Der Autor hat sein berufliches Leben im Ausland verbracht: in Europa, Asien, Afrika und Lateinamerika. Er hat ein Buch über seine Erfahrungen geschrieben und bettet die Erlebnisse seiner Aufenthalte in der Fremde ein in die aktuelle Zeitgeschichte. Das Ergebnis ist eine spannend dargestellte Mischung aus eigenem Erleben und den weltpolitischen Zusammenhängen.

Der Autor war z. B. im Rahmen eines Forschungsauftrages der Technischen Universität Berlin für mehrere Jahre in einer abgelegenen Gegend in den Bergen von Sri Lanka tätig; koordinierte danach ein regionales Projekt zur Verbesserung der Eiweißversorgung der ärmeren Bevölkerungsschichten in Afrika; bereitete dann mit anderen im Auftrag der Bundesregierung Portugal auf den EWG-Beitritt vor; war anschließend in Kooperation mit der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) für ein Programm der nachhaltigen Entwicklung in Lateinamerika verantwortlich. In der abschließenden beruflichen Phase hat er von 2002-2012 nachhaltige Entwicklung an der „United Nations Mandated University for Peace“ in Costa Rica gelehrt.

Der Autor war in zahlreichen Reisen unter anderem auf den Spuren von Alexander von Humboldt in Lateinamerika, hat mit indigenen Völkern und deutschstämmigen, Plattdeutsch sprechenden Mennoniten in Paraguay gearbeitet und wurde auch in die Wirren einer geplanten Revolution in Mittelamerika verwickelt. Das bedeutet, Jürgen Carls hat nicht nur zugeschaut, er war aktiv involviert in die regionalen politischen Geschehnisse.

Der Autor selbst resümiert: Er habe unterwegs nicht nur die Lebensgewohnheiten anderer Kulturen kennengelernt, sondern auch sich selbst – wie sehr Auslandsaufenthalte prägen, wie viel sich auch „zu Hause“ in Deutschland geändert hat. Ein wesentliches Anliegen in diesem Buch ist daher auch, eine Brücke zu schlagen von dem eigenen Leben in der Fremde hin zu den ankommenden Flüchtlingen in Europa. Es ist eine Schilderung über die Neugier, das Fernweh und das Verständnis für andere Kulturen sowie eine Darstellung der persönlichen Erfahrungen, Erlebnisse und Abenteuer in einer fremden Welt.

Bernd R. Scheitterlein, ehemaliger Repräsentant der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (FNF) in Peru, Portugal, USA und Mexiko

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Produktnummer: 11361 ISBN: 978-3-86888-107-3 Kategorien: , Schlüsselworte: , , , , , Zielgruppe: Erwachsene, junge Erwachsene Autor:

Warum reisen wir in fremde Länder? Was treibt uns an, in die Ferne zu gehen, und was erwarten wir? Neben dem Fernweh und der Suche nach Neuem sind es häufig ganz pragmatische, berufliche Gründe oder eine Notsituation, die eine Flucht auslösen. Der Autor möchte mit diesem Buch von seinen Erfahrungen, Erlebnissen und Abenteuern mit fremden Kulturen und individuellen Begegnungen in Europa, Asien und Lateinamerika erzählen. Er hat nicht nur die Lebensgewohnheiten anderer Kulturen kennengelernt, sondern auch sich selbst: wie sehr längere Aufenthalte in der Fremde prägen, wie viel sich im Heimatland geändert hat und wie schwer es ist, wieder „nach Hause“ zu kommen. Ein wesentliches Anliegen dieses Buches ist es auch, eine Brücke zu schlagen von dem eigenen Leben in der Fremde hin zu den Flüchtlingen in Deutschland – ein Buch über die Neugier und das Fernweh, über Erleben und Empathie, über die Geschichte der Länder und über andere, die die Welt entdeckten.

Auflage

1. Aufl.

Umschlag

Broschur

Jahr

2015

Maße

148 x 210

Seiten

197