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	<title>Naturzeit und Sinnlichkeit - Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV)</title>
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	<description>International Scientific Publishers, Baden-Baden</description>
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		<title>Auge und Geist. Können Bilder sprechen? Florilegien aus der letzten Zeit. Essay Nr. 4</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Werner E. Gerabek]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Jun 2019 14:32:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Gutenberg meets Zuckerberg: Die geschäftlich forcierte und globale Ausweitung des Sehsinns durch eine Vielzahl von elektronischen Medien muss unter Kontrolle gebracht werden, am besten durch eine Rückkehr zu den traditionellen Tugenden einer Geduld und Muße verlangenden Lesekultur.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Ernst Barlachs Holzfiguren gehört bekanntlich die Holzplastik des Lesenden Klosterschülers aus dem Jahr 1930, einer Ikone aus der Zeit der Gutenberggalaxis, die auch in Alfred Andersch‘ Roman „Sansibar oder der letzte Grund“ von 1957 eine wichtige Rolle spielt. Springen wir in unsere Zeit, sind die Bücherregale leergefegt und die Klosterschüler in die Umschulungsmaßnahmen der Agentur für Arbeit einbezogen, damit sie zu nützlichen Helfern beim Zerstören der Welt durch materielle Hyperproduktion werden können. Denn eine andere als eine nützliche Bildung können wir uns nicht mehr vorstellen, sodass niemand mehr zu Hause bleiben kann und alle losfahren müssen, um Grundstücke zu bebauen, Flugzeuge zu starten oder Sozialprodukte zu steigern. Die Ökonomisierung von allem ist uns prächtig gelungen – <em>chapeau</em>! Leider hat der Zauberlehrling den Zauberspruch zum Stoppen des Ganzen zu lernen versäumt und muss nun zusehen, wie ihm die Wachstumsraten um die Ohren fliegen, seien es demografische, migrationsspezifische oder eben umweltbelastende. Greta Thunberg, eine 16-jährige Mischung aus der Garbo und Jeanne d‘Arc, bildungsbürgerlichem Elternhaus entstammend, das früher die Partei der Grünen gewählt hätte, führt nun einen Kinderkreuzzug gegen die Umweltsünden der Väter an, als kehre das Jahr 1968 zurück, als Väter auch buchstäblich Leichen im Keller hatten, zu denen sie sich aber nicht bekennen wollten. Dabei lässt sich die Jugend in den SUVs der Eltern zur Demo fahren oder von ihr abholen, und für jede Urlaubsreise wird selbstredend ein „Flieger“ zum Einsatz kommen. Und nicht nur in der Autoindustrie wird inzwischen so skrupellos und ohne jedes Schuldbewusstsein betrogen, dass sich die Kabelbäume biegen, offenbar nach einem bekannten pseudoliberalen Motto des <em>Enrichissez-vous</em>. Diese Welt ist verrückt geworden, verrückt vor Aktivitäten und Aktionismen. Deshalb scheint es mir auch in diesem Essay ratsam, Morsezeichen aus der Gutenberggalaxis auszusenden und den Rat zu geben, doch wieder in die Bücher zu schauen, statt auf den Globus zu starren, etwa „um dich zu sehen, törichte Erde“ (Boethius). Das Angebot einer Gesamtschau, das solche Bücher dann anbieten können, mag nicht in jedem Fall zufriedenstellen, aber in einer solchen Zeit sollte man den Stimmen der Mahner wieder größeren Respekt zollen und etwa Hermann Kinders scherzhaften Rat hören, dem „Auge zur medialen Fastenkur“ einen Aufenthalt „am Nordkap“ zu verordnen. Auge und Geist müssen wieder lernen, aufeinander mehr Rücksicht zu nehmen. Wer etwas erlebt hat, muss es anschließend nach den Regeln der abendländischen Kultur verarbeiten, damit er die Kontrolle nicht verliert und nicht zum Getriebenen wird. An diese Tradition knüpfen die hier vorgelegten sechzehn Buchbesprechungen frohgemut an. …</p><p>The post <a href="https://dwv-net.de/produkt/auge-und-geist-koennen-bilder-sprechen-florilegien-aus-der-letzten-zeit-essay-nr-4/">Auge und Geist. Können Bilder sprechen? Florilegien aus der letzten Zeit. Essay Nr. 4</a> first appeared on <a href="https://dwv-net.de">Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV)</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Erleben erwarten erinnern &#8211; Im Bermudadreieck der Zeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Werner E. Gerabek]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Mar 2019 21:57:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Historiker und Literaten im Spannungsfeld von fließender und kreisender Zeit</p>
<p>The post <a href="https://dwv-net.de/produkt/erleben_erwarten_erinnern_-_im_bermudadreieck_der_zeit/">Erleben erwarten erinnern – Im Bermudadreieck der Zeit</a> first appeared on <a href="https://dwv-net.de">Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV)</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer schon viele Terminkalender im Regal stehen oder in der Schublade liegen hat, wird selten darin blättern und ist in unseren Tagen eher wenig geneigt, über das Vergehen der eigenen Lebenszeit anders als oberflächlich nachzudenken. Schließlich ist in einer von vernetzten Personalcomputern und digitalen Oberflächenreizen übervollen Gegenwart kein Mangel an Ablenkung. Fast schämen sich gerade älter werdende Männer, denen es ihr Leben lang an Beruf und Fitness nicht gemangelt hat, auch hierzulande, sich den Tribut einzugestehen, den die erfüllten Lebensjahre in der Form der gefüllten Terminkalender ihnen abgefordert hat. Ist auch Deutschland inzwischen zu einem Land geworden, auf das Cormac McCarthys Buchtitel passen würde – <em>No Country for Old Men</em>? Beim Ausloten solcher und anderer Fragen beruft sich der hier schreibende Essayist auf literarische und wissenschaftliche Referenzen aus verschiedenen Kontexten und stößt dabei auf einige Überraschungen, von denen nicht die geringste jene sein dürfte, dass es den Historikern bisher noch nicht gelungen ist, eine zuverlässige Theorie der Zeit zu entwickeln, ja dass sie diese Fragestellung vor nicht allzu langer Zeit erst für sich entdeckten. Der Gedankenspaziergang, der hier unternommen wird, hält sich zwar im Gelände eines eigentlich uferlosen Themas auf, beabsichtigt aber nicht, dieses topografisch zu erschließen oder fröhliche Wandersleut mit einer soliden Wanderkarte auszustatten. Dem <em>homo viator</em> einige subtile Geländehinweise mit auf seinen Weg zu geben, das wird hier allerdings schon beabsichtigt. Außerdem soll der Versuch unternommen werden, einigen Heroen der eigenen akademischen Ausbildung noch einmal in ihre Gefilde zu folgen, bevor ihnen der postmoderne und neoliberale Zeitgeist endgültig den Garaus macht. Eine Welt ohne Bücher und ohne so illustre Autoren wie Arno Borst, Aaron Gurjewitsch, Eric Hobsbawm, Johan Huizinga, Hans Robert Jauß, Uwe Johnson, Reinhart Koselleck, Jacques Le Goff, Thomas Mann, Hans Maier, Christian Meier, Thomas Nipperdey, August Nitschke, Gustav Seibt, Rolf Peter Sieferle, E. P. Thompson, Harald Weinrich u.a. verlässt man ja leichteren Herzens, als wenn Geistesgrößen dieses Kalibers (oder deren Nachfolger mit ähnlicher Kalibrierung in der nächsten Generation) im Tagesgeschäft zwischen Investment und technologischem Großprojekt noch irgend eine Rolle spielten. …</p><p>The post <a href="https://dwv-net.de/produkt/erleben_erwarten_erinnern_-_im_bermudadreieck_der_zeit/">Erleben erwarten erinnern – Im Bermudadreieck der Zeit</a> first appeared on <a href="https://dwv-net.de">Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV)</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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