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	<title>Fachprosa - Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV)</title>
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	<description>International Scientific Publishers, Baden-Baden</description>
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	<title>Fachprosa - Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV)</title>
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		<title>Medizinhistorische Mitteilungen 38 (2025) = Fachprosaforschung &#8211; Grenzüberschreitungen 15 (2025)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Werner E. Gerabek]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jun 2025 15:06:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung</p>
<p>The post <a href="https://dwv-net.de/produkt/medizinhistorische-mitteilungen-38-2025-fachprosaforschung-grenzueberschreitungen-15-2025/">Medizinhistorische Mitteilungen 38 (2025) = Fachprosaforschung – Grenzüberschreitungen 15 (2025)</a> first appeared on <a href="https://dwv-net.de">Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV)</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die deutsche Fachliteratur des Mittelalters, insbesondere die medizinische Fachprosa, ist aus den modernen Darstellungen zur Literatur- und Wissenschaftsgeschichte nicht mehr wegzudenken; zahlreiche kulturgeschichtliche Disziplinen benutzen ihre Texte als Basis. Als Fachprosa der Freien und Eigenkünste umfaßt sie das Schrifttum von Medizin, Pharmazie, Alchemie, Mathematik, Astronomie und greift über den Bergbau, die Handwerke und das Kriegswesen bis zur Wald- und Landwirtschaft, zur Seefahrt, zum Handel und zu den Verbotenen Künsten aus. Die Fachprosaforscher kommen – wie nicht anders zu erwarten – aus heterogenen Disziplinen und arbeiten als Ärzte, Apotheker, Natur-, Kultur-, Gesellschafts- und Geisteswissenschaftler mit unterschiedlicher Methodik auf unterschiedlichen Gebieten des weiten Literaturkomplexes; entsprechend weit gestreut sind ihre disparat erscheinenden Veröffentlichungen. Insofern war es angezeigt, jenen Weg weiter zu beschreiten, den Sudhoff 1908 mit &#8222;Sudhoffs Archiv&#8220; erstmals gewiesen hatte und der – von Gerhard Eis gebahnt – zu einer eignen Zeitschrift führen sollte: Die Fachprosaforschung bietet sämtlichen Disziplinen, die sich mit altdeutschen Fachprosatexten befassen, das geeignete Forum; grenzüberschreitend greift sie von der Sozial- bis zur Militärgeschichte aus; grenzüberschreitend verfolgt sie die Wirkungsgeschichte über die Epochenschwelle bis in die Neuzeit, und grenzübergreifend geht sie jenen Entwicklungen nach, die bereits vor der antik-mittelalterlichen Epochengrenze einsetzen. Entsprechend übergreifend angesiedelt ist sie methodisch in Grenzgebieten zwischen einzelnen Disziplinen.</p><p>The post <a href="https://dwv-net.de/produkt/medizinhistorische-mitteilungen-38-2025-fachprosaforschung-grenzueberschreitungen-15-2025/">Medizinhistorische Mitteilungen 38 (2025) = Fachprosaforschung – Grenzüberschreitungen 15 (2025)</a> first appeared on <a href="https://dwv-net.de">Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV)</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Medizinhistorische Mitteilungen 36/37 (2017/2018) = Fachprosaforschung &#8211; Grenzüberschreitungen 13/14 (2017/2018)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Werner E. Gerabek]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Feb 2021 09:55:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung</p>
<p>The post <a href="https://dwv-net.de/produkt/medizinhistorische-mitteilungen-36-37-2017-2018-fachprosaforschung-grenzueberschreitungen-13-14-2017-2018/">Medizinhistorische Mitteilungen 36/37 (2017/2018) = Fachprosaforschung – Grenzüberschreitungen 13/14 (2017/2018)</a> first appeared on <a href="https://dwv-net.de">Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV)</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die deutsche Fachliteratur des Mittelalters, insbesondere die medizinische Fachprosa, ist aus den modernen Darstellungen zur Literatur- und Wissenschaftsgeschichte nicht mehr wegzudenken; zahlreiche kulturgeschichtliche Disziplinen benutzen ihre Texte als Basis. Als Fachprosa der Freien und Eigenkünste umfaßt sie das Schrifttum von Medizin, Pharmazie, Alchemie, Mathematik, Astronomie und greift über den Bergbau, die Handwerke und das Kriegswesen bis zur Wald- und Landwirtschaft, zur Seefahrt, zum Handel und zu den Verbotenen Künsten aus. Die Fachprosaforscher kommen – wie nicht anders zu erwarten – aus heterogenen Disziplinen und arbeiten als Ärzte, Apotheker, Natur-, Kultur-, Gesellschafts- und Geisteswissenschaftler mit unterschiedlicher Methodik auf unterschiedlichen Gebieten des weiten Literaturkomplexes; entsprechend weit gestreut sind ihre disparat erscheinenden Veröffentlichungen. Insofern war es angezeigt, jenen Weg weiter zu beschreiten, den Sudhoff 1908 mit &#8222;Sudhoffs Archiv&#8220; erstmals gewiesen hatte und der – von Gerhard Eis gebahnt – zu einer eignen Zeitschrift führen sollte: Die Fachprosaforschung bietet sämtlichen Disziplinen, die sich mit altdeutschen Fachprosatexten befassen, das geeignete Forum; grenzüberschreitend greift sie von der Sozial- bis zur Militärgeschichte aus; grenzüberschreitend verfolgt sie die Wirkungsgeschichte über die Epochenschwelle bis in die Neuzeit, und grenzübergreifend geht sie jenen Entwicklungen nach, die bereits vor der antik-mittelalterlichen Epochengrenze einsetzen. Entsprechend übergreifend angesiedelt ist sie methodisch in Grenzgebieten zwischen einzelnen Disziplinen.</p><p>The post <a href="https://dwv-net.de/produkt/medizinhistorische-mitteilungen-36-37-2017-2018-fachprosaforschung-grenzueberschreitungen-13-14-2017-2018/">Medizinhistorische Mitteilungen 36/37 (2017/2018) = Fachprosaforschung – Grenzüberschreitungen 13/14 (2017/2018)</a> first appeared on <a href="https://dwv-net.de">Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV)</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Fachprosaforschung &#8211; Grenzüberschreitungen 4/5 (2008/2009)</title>
		<link>https://dwv-net.de/produkt/fachprosaforschung_-_grenzueberschreitungen-4/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=fachprosaforschung_-_grenzueberschreitungen-4</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Werner E. Gerabek]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Mar 2019 21:57:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Als Exponent der seit 1974 unter diesem Titel firmierenden Würzburger Fachprosaforschung und als Organ des Würzburger Fachprosakreises bietet die wissenschaftshistorische Zeitschrift im vorliegenden Doppelband Beiträge von Autoren unterschiedlicher Disziplinen aus sieben (meist europäischen) Ländern. Im Mittelpunkt stehen Texte der mittel- und frühneuhochdeutschen Artesliteratur: Das ‚Erlauer Frauenbüchlein’ aus dem spätmittelalterlichen Oberungarn wird von einem gynäkologischen Chefarzt herausgegeben und kommentiert; Volker Zimmermann ediert einen Wunderdrogentraktat aus ‚des Juden buch von kreuczenach’; Konrad Goehl analysiert die medizintheoretischen Grundlagen&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://dwv-net.de/produkt/fachprosaforschung_-_grenzueberschreitungen-4/">Fachprosaforschung – Grenzüberschreitungen 4/5 (2008/2009)</a> first appeared on <a href="https://dwv-net.de">Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV)</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als Exponent der seit 1974 unter diesem Titel firmierenden Würzburger Fachprosaforschung und als Organ des Würzburger Fachprosakreises bietet die wissenschaftshistorische Zeitschrift im vorliegenden Doppelband Beiträge von Autoren unterschiedlicher Disziplinen aus sieben (meist europäischen) Ländern. Im Mittelpunkt stehen Texte der mittel- und frühneuhochdeutschen Artesliteratur: Das ‚Erlauer Frauenbüchlein’ aus dem spätmittelalterlichen Oberungarn wird von einem gynäkologischen Chefarzt herausgegeben und kommentiert; Volker Zimmermann ediert einen Wunderdrogentraktat aus ‚des Juden buch von kreuczenach’; Konrad Goehl analysiert die medizintheoretischen Grundlagen Guidos d’Arezzo des Jüngeren (12. Jh.), und Ferdinand Peter Moog legt das helminthologische Wissen der Antike frei und exemplifiziert es anhand der Askariden-Passage durch die Lunge. Die Ideengeschichte der Alchemie wird von Bernhard Haage bis in die Antike zurückverfolgt, wobei Paracelsus und David Tenier beim „Färben“ der Metalle als Ausgangspunkt dienen. Im 15. Jh. liefert das ‚Buch von guten Pflastern und Salben’ ein interessantes Beispiel, wie Arzneimittel-Farben zur Gliederung von Arzneibüchern herangezogen wurden. Daß neben den alchemistischen Texten auch Ring- und Fechtlehren ihren Inhalt geheimsprachlich schützten, kann Matthias J. Bauer zeigen. Max Künzl geht anhand Beilngrieser Archivalien der Virus-Epidemie des „Englischen Schweißes“ nach (1529) und belegt die kommunale Anerkennung und Besoldung von Badern (1664). Neben Beilngries sind es Düsseldorf, Heidelberg, Jena, Kattowitz, Würzburg und Zittau, die im vorliegenden Band topographisch akzentuiert werden; an Regionen scheinen der Karpatenraum und Schlesien auf; biographisch stehen im Mittelpunkt John Quincy Adams (1767-1848), Hermann Dingler (1846-1935), Axel Haase (*1952), Kuno Fischer (1824-1907), Leopold Gmelin (1788-1853), Werner Köhler (*1929), Eva Kraft (1923-2007), Bruno Latour (*1947), Friedrich Lienhardt (1865-1929), Karl May (1847-1912), Franz Anton Mesmer (1734-1815), Martin Müller (1878-1960), Hans Schadewaldt (1923-2009), Markus Schwaner (1639-1713), Hans Schuermann (1900-1962) und insbesondere Volker Zimmermann, dem der Band zum 65. Geburtstag gewidmet ist und dessen Schriften er von 1971 bis 2010 verzeichnet. Mehrere Schlaglichter fallen dabei auf die Gerhard-Eis-Schule; wissenschaftshistorisch kommt die Akteur-Netzwerk-Theorie zur Darstellung; fachspezifisch sind in diachroner Sicht Entwicklung, Aufgaben und Probleme der Geburtshilfe abgehandelt; die Psychoanalyse wird als Methode wie als Weltanschauung hinterfragt und konfrontiert mit der Problematik des „Freien Willens“. Und als Herzstück des Bandes kann die von acht Autoren aus drei Ländern erarbeitete Studie zu den rezenten Herzmodellen gelten, die Architektur und Funktion des Herzmuskels nachzugestalten suchen und sich schrittweise der Wirklichkeit nähern: Das von Paul Peter Lunkenheimer geführte Kollektiv stellt als jüngstes das Konzept des bindegewebig gefesselten Myozyten vor, das die pathophysiologische Wandsteife verursacht und nicht ohne klinische Relevanz bleiben wird. Francino Torrent-Guasp, Otto Frank, Erich Blechschmidt und andere markieren die Stationen auf dem Weg zum heutigen Stand der Forschung. – Die im Band veröffentlichten Arbeiten wurden großteils durch Drittmittel gefördert; genannt seien der Bundesbeauftragte für Kultur und Medien (Bonn), das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung (über das Haus des Deutschen Ostens), das Bundesministerium für Bildung und Forschung, die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Grantová agentura České republiky, die Karl-und-Lore-Klein-Stiftung, die Deutsche Herzstiftung und die Universität Würzburg.</p><p>The post <a href="https://dwv-net.de/produkt/fachprosaforschung_-_grenzueberschreitungen-4/">Fachprosaforschung – Grenzüberschreitungen 4/5 (2008/2009)</a> first appeared on <a href="https://dwv-net.de">Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV)</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Fachprosaforschung &#8211; Grenzüberschreitungen 1 (2005)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Werner E. Gerabek]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Mar 2019 21:57:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die deutsche Fachliteratur des Mittelalters ist aus den modernen Darstellungen zur Literatur- und Wissenschaftsgeschichte nicht mehr wegzudenken; zahlreiche kulturgeschichtliche Disziplinen benutzen ihre Texte als Basis. Als Fachprosa der Freien und Eigenkünste umfaßt sie das Schrifttum von Medizin, Pharmazie, Alchemie, Mathematik, Astronomie und greift über den Bergbau, die Handwerke und das Kriegswesen bis zur Wald- und Landwirtschaft, zur Seefahrt, zum Handel und zu den Verbotenen Künsten aus. Die Fachprosaforscher kommen – wie nicht anders zu erwarten&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://dwv-net.de/produkt/fachprosaforschung_-_grenza%c2%bcberschreitungen_1_2005/">Fachprosaforschung – Grenzüberschreitungen 1 (2005)</a> first appeared on <a href="https://dwv-net.de">Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV)</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die deutsche Fachliteratur des Mittelalters ist aus den modernen Darstellungen zur Literatur- und Wissenschaftsgeschichte nicht mehr wegzudenken; zahlreiche kulturgeschichtliche Disziplinen benutzen ihre Texte als Basis. Als Fachprosa der Freien und Eigenkünste umfaßt sie das Schrifttum von Medizin, Pharmazie, Alchemie, Mathematik, Astronomie und greift über den Bergbau, die Handwerke und das Kriegswesen bis zur Wald- und Landwirtschaft, zur Seefahrt, zum Handel und zu den Verbotenen Künsten aus. Die Fachprosaforscher kommen – wie nicht anders zu erwarten – aus heterogenen Disziplinen und arbeiten als Ärzte, Apotheker, Natur-, Kultur-, Gesellschafts- und Geisteswissenschaftler mit unterschiedlicher Methodik auf unterschiedlichen Gebieten des weiten Literaturkomplexes; entsprechend weit gestreut sind ihre disparat erscheinenden Veröffentlichungen. Insofern war es angezeigt, jenen Weg weiter zu beschreiten, den Sudhoff 1908 mit <em>Sudhoffs Archiv</em> erstmals gewiesen hatte und der – von Gerhard Eis gebahnt – zu einer eignen Zeitschrift führen sollte: Die <em>Fachprosaforschung</em> bietet sämtlichen Disziplinen, die sich mit altdeutschen Fachprosatexten befassen, das geeignete Forum; <em>grenzüberschreitend</em> greift sie von der Sozial- bis zur Militärgeschichte aus; <em>grenzüberschreitend</em> verfolgt sie die Wirkungsgeschichte über die Epochenschwelle bis in die Neuzeit, und grenzübergreifend geht sie jenen Entwicklungen nach, die bereits vor der antik-mittelalterlichen Epochengrenze einsetzen. Entsprechend übergreifend angesiedelt ist sie methodisch in Grenzgebieten zwischen einzelnen Disziplinen.</p>
<p>Diese Interdisziplinarität und entsprechende methodische Vielfalt zeigt sich bereits im ersten Band der <em>Fachprosaforschung – Grenzüberschreitungen</em>: <em>R. Vollmuth </em>gewichtet Originalität und Wirkungsstärke als Kriterien historischer Wertigkeit, wobei er paradigmatisch das Werk Walther Hermann Ryffs († 1548) als Grundlage nimmt; <em>R. Platzek </em>hat die <em>Decem quaestiones de medicorum statu</em> auf die Zeitlosigkeit ärztlicher Ethik des Spätmittelalters hin befragt; <em>H. M. Wellmer</em> und <em>G. Keil</em> edieren das <em>Würzburger chirurgische Rezeptar</em> des ausgehenden Mittelalters und führen die umfangreiche Formelsammlung auf Quellen des 5. bis 15. Jhs. zurück; mit dem <em>Wässerbüchlein</em> Gabriels von Lebenstein (vor 1400; Mährisch Schlesien) befaßt sich <em>G. Keil</em>, wobei er der Colchicin-Therapie nachgeht und beim Lokalisieren die <em>Oberschlesischen Roger-Aphorismen</em> heranzieht, die als chirurgisches Repetitorium gedeutet und anschließend gemeinsam mit <em>Hilde-Marie Groß </em>ediert werden; dabei scheint im textkritischen Apparat erstmals auch ein Leitfaden für die Notversorgung Verwundeter im Felde auf, und zwar unter dem Titel <em>Wiltu den siechen wol bewarn</em>. Mit Jörg Völlnagel und dessen <em>Splendor-solis</em>-Edition setzt sich <em>J. Telle </em>auseinander, der die Bilanz der Forschung zum alchemischen Text/Bild-Traktat des 15. Jhs. kritisch zusammenfaßt. Die <em>Veienter</em> des Naevius (um 270-190) analysiert <em>F. P. Moog </em>unter dem Aspekt der <em>fabula praetexta</em> und befragt sie im Hinblick auf die Leberschau im etruskischen Opferritual, wobei Plutarch und Livius die inhaltliche Rekonstruktion des verlorenen Stückes erlauben. Den Oberarzt an der Danziger Staatlichen Frauenklinik Boris Belonoschkin stellt <em>F. Mildenberger </em>vor, der den in der Mandschurei aufgewachsenen Russen (1906-88) auf dessen Lebensweg über Würzburg, Posen und Kopenhagen bis Stockholm verfolgt und dabei die Cervix-Orgasmus-Studie des stets deutsch publizierenden Fertilitätsforschers in den Vordergrund stellt. <em>H. Milde</em>, Zahnarzt und Fazialchirurg, berichtet über ein humanitäres Projekt im Osten Äthiopiens, das er leitete und von dem aus es ihm gelingt, die gegenwärtige Situation des Landes auf die Folie des alten Abessinien zu projizieren und die Dynamik religiöser, ethnischer sowie gesellschaftlicher Prozesse aufzuzeigen – bis hin zu deren umweltzerstörerischen Konsequenzen. <em>A. W. Bauer </em>warnt die Medizinhistoriker davor, sich in ihrer Forschungsthematik vom Handlungsbedarf aktueller Jubiläen leiten zu lassen. Ein Brief des Fachprosaforschers Francis B. Brévart fügt sich an; zum Schluß gibt <em>Ch. Weißer </em>als Hauptschriftleiter eine Vorschau auf die folgenden Bände der <em>Fachprosaforschung</em> und fächert das Themenspektrum vom Pest-Aderlaß über die Syphilis-Symptomatik bis zur Trepanation bei den Kelten auf.</p><p>The post <a href="https://dwv-net.de/produkt/fachprosaforschung_-_grenza%c2%bcberschreitungen_1_2005/">Fachprosaforschung – Grenzüberschreitungen 1 (2005)</a> first appeared on <a href="https://dwv-net.de">Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV)</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Fachprosaforschung &#8211; Grenzüberschreitungen 6 (2010)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Werner E. Gerabek]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Mar 2019 21:57:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die deutsche Fachliteratur des Mittelalters ist aus den modernen Darstellungen zur Literatur- und Wissenschaftsgeschichte nicht mehr wegzudenken; zahlreiche kulturgeschichtliche Disziplinen benutzen ihre Texte als Basis. Als Fachprosa der Freien und Eigenkünste umfaßt sie das Schrifttum von Medizin, Pharmazie, Alchemie, Mathematik, Astronomie und greift über den Bergbau, die Handwerke und das Kriegswesen bis zur Wald- und Landwirtschaft, zur Seefahrt, zum Handel und zu den Verbotenen Künsten aus. Die Fachprosaforscher kommen – wie nicht anders zu erwarten&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://dwv-net.de/produkt/fachprosaforschung_-_grenzueberschreitungen-5/">Fachprosaforschung – Grenzüberschreitungen 6 (2010)</a> first appeared on <a href="https://dwv-net.de">Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV)</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die deutsche Fachliteratur des Mittelalters ist aus den modernen Darstellungen zur Literatur- und Wissenschaftsgeschichte nicht mehr wegzudenken; zahlreiche kulturgeschichtliche Disziplinen benutzen ihre Texte als Basis. Als Fachprosa der Freien und Eigenkünste umfaßt sie das Schrifttum von Medizin, Pharmazie, Alchemie, Mathematik, Astronomie und greift über den Bergbau, die Handwerke und das Kriegswesen bis zur Wald- und Landwirtschaft, zur Seefahrt, zum Handel und zu den Verbotenen Künsten aus. Die Fachprosaforscher kommen – wie nicht anders zu erwarten – aus heterogenen Disziplinen und arbeiten als Ärzte, Apotheker, Natur-, Kultur-, Gesellschafts- und Geisteswissenschaftler mit unterschiedlicher Methodik auf unterschiedlichen Gebieten des weiten Literaturkomplexes; entsprechend weit gestreut sind ihre disparat erscheinenden Veröffentlichungen. Insofern war es angezeigt, jenen Weg weiter zu beschreiten, den Sudhoff 1908 mit <em>Sudhoffs Archiv</em> erstmals gewiesen hatte und der – von Gerhard Eis gebahnt – zu einer eignen Zeitschrift führen sollte: Die <em>Fachprosaforschung</em> bietet sämtlichen Disziplinen, die sich mit altdeutschen Fachprosatexten befassen, das geeignete Forum; grenzüberschreitend greift sie von der Sozial- bis zur Militärgeschichte aus; <em>grenzüberschreitend</em> verfolgt sie die Wirkungsgeschichte über die Epochenschwelle bis in die Neuzeit, und grenzübergreifend geht sie jenen Entwicklungen nach, die bereits vor der antik-mittelalterlichen Epochengrenze einsetzen. Entsprechend übergreifend angesiedelt ist sie methodisch in Grenzgebieten zwischen einzelnen Disziplinen.</p><p>The post <a href="https://dwv-net.de/produkt/fachprosaforschung_-_grenzueberschreitungen-5/">Fachprosaforschung – Grenzüberschreitungen 6 (2010)</a> first appeared on <a href="https://dwv-net.de">Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV)</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Fachprosaforschung &#8211; Grenzüberschreitungen 8/9 (2012/13)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Werner E. Gerabek]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Mar 2019 21:57:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die deutsche Fachliteratur des Mittelalters ist aus den modernen Darstellungen zur Literatur- und Wissenschaftsgeschichte nicht mehr wegzudenken; zahlreiche kulturgeschichtliche Disziplinen benutzen ihre Texte als Basis. Als Fachprosa der Freien und Eigenkünste umfaßt sie das Schrifttum von Medizin, Pharmazie, Alchemie, Mathematik, Astronomie und greift über den Bergbau, die Handwerke und das Kriegswesen bis zur Wald- und Landwirtschaft, zur Seefahrt, zum Handel und zu den Verbotenen Künsten aus. Die Fachprosaforscher kommen – wie nicht anders zu erwarten&#8230;</p>
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		<item>
		<title>Fachprosaforschung &#8211; Grenzüberschreitungen 10 (2014)</title>
		<link>https://dwv-net.de/produkt/fachprosaforschung_-_grenzueberschreitungen-2/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=fachprosaforschung_-_grenzueberschreitungen-2</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Werner E. Gerabek]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Mar 2019 21:57:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die deutsche Fachliteratur des Mittelalters ist aus den modernen Darstellungen zur Literatur- und Wissenschaftsgeschichte nicht mehr wegzudenken; zahlreiche kulturgeschichtliche Disziplinen benutzen ihre Texte als Basis. Als Fachprosa der Freien und Eigenkünste umfaßt sie das Schrifttum von Medizin, Pharmazie, Alchemie, Mathematik, Astronomie und greift über den Bergbau, die Handwerke und das Kriegswesen bis zur Wald- und Landwirtschaft, zur Seefahrt, zum Handel und zu den Verbotenen Künsten aus. Die Fachprosaforscher kommen – wie nicht anders zu erwarten&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://dwv-net.de/produkt/fachprosaforschung_-_grenzueberschreitungen-2/">Fachprosaforschung – Grenzüberschreitungen 10 (2014)</a> first appeared on <a href="https://dwv-net.de">Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV)</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die deutsche Fachliteratur des Mittelalters ist aus den modernen Darstellungen zur Literatur- und Wissenschaftsgeschichte nicht mehr wegzudenken; zahlreiche kulturgeschichtliche Disziplinen benutzen ihre Texte als Basis. Als Fachprosa der Freien und Eigenkünste umfaßt sie das Schrifttum von Medizin, Pharmazie, Alchemie, Mathematik, Astronomie und greift über den Bergbau, die Handwerke und das Kriegswesen bis zur Wald- und Landwirtschaft, zur Seefahrt, zum Handel und zu den Verbotenen Künsten aus. Die Fachprosaforscher kommen – wie nicht anders zu erwarten – aus heterogenen Disziplinen und arbeiten als Ärzte, Apotheker, Natur-, Kultur-, Gesellschafts- und Geisteswissenschaftler mit unterschiedlicher Methodik auf unterschiedlichen Gebieten des weiten Literaturkomplexes; entsprechend weit gestreut sind ihre disparat erscheinenden Veröffentlichungen. Insofern war es angezeigt, jenen Weg weiter zu beschreiten, den Sudhoff 1908 mit &#8222;Sudhoffs Archiv&#8220; erstmals gewiesen hatte und der – von Gerhard Eis gebahnt – zu einer eignen Zeitschrift führen sollte: Die Fachprosaforschung bietet sämtlichen Disziplinen, die sich mit altdeutschen Fachprosatexten befassen, das geeignete Forum; grenzüberschreitend greift sie von der Sozial- bis zur Militärgeschichte aus; grenzüberschreitend verfolgt sie die Wirkungsgeschichte über die Epochenschwelle bis in die Neuzeit, und grenzübergreifend geht sie jenen Entwicklungen nach, die bereits vor der antik-mittelalterlichen Epochengrenze einsetzen. Entsprechend übergreifend angesiedelt ist sie methodisch in Grenzgebieten zwischen einzelnen Disziplinen.</p><p>The post <a href="https://dwv-net.de/produkt/fachprosaforschung_-_grenzueberschreitungen-2/">Fachprosaforschung – Grenzüberschreitungen 10 (2014)</a> first appeared on <a href="https://dwv-net.de">Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV)</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Medizinhistorische Mitteilungen 34 (2015) = Fachprosaforschung &#8211; Grenzüberschreitungen 11 (2015)</title>
		<link>https://dwv-net.de/produkt/medizinhistorische_mitteilungen-2/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=medizinhistorische_mitteilungen-2</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Werner E. Gerabek]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Mar 2019 21:57:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die deutsche Fachliteratur des Mittelalters ist aus den modernen Darstellungen zur Literatur- und Wissenschaftsgeschichte nicht mehr wegzudenken; zahlreiche kulturgeschichtliche Disziplinen benutzen ihre Texte als Basis. Als Fachprosa der Freien und Eigenkünste umfaßt sie das Schrifttum von Medizin, Pharmazie, Alchemie, Mathematik, Astronomie und greift über den Bergbau, die Handwerke und das Kriegswesen bis zur Wald- und Landwirtschaft, zur Seefahrt, zum Handel und zu den Verbotenen Künsten aus. Die Fachprosaforscher kommen – wie nicht anders zu erwarten – aus heterogenen Disziplinen und arbeiten als Ärzte, Apotheker, Natur-, Kultur-, Gesellschafts- und Geisteswissenschaftler mit unterschiedlicher Methodik auf unterschiedlichen Gebieten des weiten Literaturkomplexes; entsprechend weit gestreut sind ihre disparat erscheinenden Veröffentlichungen. Insofern war es angezeigt, jenen Weg weiter zu beschreiten, den Sudhoff 1908 mit &#8222;Sudhoffs Archiv&#8220; erstmals gewiesen hatte und der – von Gerhard Eis gebahnt – zu einer eignen Zeitschrift führen sollte: Die Fachprosaforschung bietet sämtlichen Disziplinen, die sich mit altdeutschen Fachprosatexten befassen, das geeignete Forum; grenzüberschreitend greift sie von der Sozial- bis zur Militärgeschichte aus; grenzüberschreitend verfolgt sie die Wirkungsgeschichte über die Epochenschwelle bis in die Neuzeit, und grenzübergreifend geht sie jenen Entwicklungen nach, die bereits vor der antik-mittelalterlichen Epochengrenze einsetzen. Entsprechend übergreifend angesiedelt ist sie methodisch in Grenzgebieten zwischen einzelnen Disziplinen.</p><p>The post <a href="https://dwv-net.de/produkt/medizinhistorische_mitteilungen-2/">Medizinhistorische Mitteilungen 34 (2015) = Fachprosaforschung – Grenzüberschreitungen 11 (2015)</a> first appeared on <a href="https://dwv-net.de">Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV)</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Medizinhistorische Mitteilungen 35 (2016) = Fachprosaforschung &#8211; Grenzüberschreitungen 12 (2016)</title>
		<link>https://dwv-net.de/produkt/medizinhistorische_mitteilungen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=medizinhistorische_mitteilungen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Werner E. Gerabek]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Mar 2019 21:57:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung</p>
<p>The post <a href="https://dwv-net.de/produkt/medizinhistorische_mitteilungen/">Medizinhistorische Mitteilungen 35 (2016) = Fachprosaforschung – Grenzüberschreitungen 12 (2016)</a> first appeared on <a href="https://dwv-net.de">Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV)</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die deutsche Fachliteratur des Mittelalters ist aus den modernen Darstellungen zur Literatur- und Wissenschaftsgeschichte nicht mehr wegzudenken; zahlreiche kulturgeschichtliche Disziplinen benutzen ihre Texte als Basis. Als Fachprosa der Freien und Eigenkünste umfaßt sie das Schrifttum von Medizin, Pharmazie, Alchemie, Mathematik, Astronomie und greift über den Bergbau, die Handwerke und das Kriegswesen bis zur Wald- und Landwirtschaft, zur Seefahrt, zum Handel und zu den Verbotenen Künsten aus. Die Fachprosaforscher kommen – wie nicht anders zu erwarten – aus heterogenen Disziplinen und arbeiten als Ärzte, Apotheker, Natur-, Kultur-, Gesellschafts- und Geisteswissenschaftler mit unterschiedlicher Methodik auf unterschiedlichen Gebieten des weiten Literaturkomplexes; entsprechend weit gestreut sind ihre disparat erscheinenden Veröffentlichungen. Insofern war es angezeigt, jenen Weg weiter zu beschreiten, den Sudhoff 1908 mit &#8222;Sudhoffs Archiv&#8220; erstmals gewiesen hatte und der – von Gerhard Eis gebahnt – zu einer eignen Zeitschrift führen sollte: Die Fachprosaforschung bietet sämtlichen Disziplinen, die sich mit altdeutschen Fachprosatexten befassen, das geeignete Forum; grenzüberschreitend greift sie von der Sozial- bis zur Militärgeschichte aus; grenzüberschreitend verfolgt sie die Wirkungsgeschichte über die Epochenschwelle bis in die Neuzeit, und grenzübergreifend geht sie jenen Entwicklungen nach, die bereits vor der antik-mittelalterlichen Epochengrenze einsetzen. Entsprechend übergreifend angesiedelt ist sie methodisch in Grenzgebieten zwischen einzelnen Disziplinen.</p><p>The post <a href="https://dwv-net.de/produkt/medizinhistorische_mitteilungen/">Medizinhistorische Mitteilungen 35 (2016) = Fachprosaforschung – Grenzüberschreitungen 12 (2016)</a> first appeared on <a href="https://dwv-net.de">Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV)</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Licht der Natur</title>
		<link>https://dwv-net.de/produkt/licht_der_natur_medizin_in_fachliteratur_und_dichtung_festschrift_fuer_gundolf_keil_zum_60_geburtstag_-_seit_april_2009_in_komm_beim_dwv/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=licht_der_natur_medizin_in_fachliteratur_und_dichtung_festschrift_fuer_gundolf_keil_zum_60_geburtstag_-_seit_april_2009_in_komm_beim_dwv</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Werner E. Gerabek]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Mar 2019 21:57:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Medizin in Fachliteratur und Dichtung. Festschrift für Gundolf Keil zum 60. Geburtstag</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Was ist an der Sonne, das nicht in den Augen sei? Wie die Sonne gibt Licht ihrem Element, also die Augen ihren Elementen.</em> (Paracelsus, Edition Sudhoff, III, 473).</p>
<p>Mit den Augen, also beobachtend, so meint Paracelsus, sei dem nahezukommen, was er immer wieder das <em>Licht der Natur </em>nennt. Es liegt außerhalb des Menschen, wie er zu Beginn seines <em>Labyrinthus medicorum errantium</em> ausführt, und muß schrittweise in den Menschen aufgenommen werden, bis es dessen Vernunft erleuchtet.</p>
<p>Wer einmal mit dem verehrten Jubilar durch die Natur wanderte, wird nicht so leicht vergessen, mit wieviel Liebe zur Kreatur und mit welcher Hingabe ans Detail des Geschaffenen er wachen Auges Flora und Fauna erlebt, fachgerecht klassifiziert und in den großen Haushalt, den Oikos der Natur mit seinen Zyklen, stellt. Man geht mit ihm nicht einfach <em>ins Grüne</em>, sondern man sieht mit ihm die millionenfache Facettierung und die Wechselwirkung alles Lebenden.</p>
<p>Dies sind wohl die Grundhaltung und der Impetus, die beide den Mediziner, Naturwissenschaftler und Philologen Gundolf Keil seine Forschertätigkeit den natürlichen Dingen zuwenden ließen, und zwar in den Textüberlieferungen, wie sie im Gang der Kulturgeschichte von Ärzten, Botanikern, Kosmologen u.a. gedeutet wurden. Insbesondere nahm er das noch großenteils brachliegende Feld der mittelalterlichen deutschen Fachliteratur der Artes in seine Obhut, hierin dem Lehrer und Freund Gerhard Eis folgend, und auf diesem Gebiet mittlerweile international die Zentralfigur.</p>
<p>Hunderte von Publikationen, die im Anhang dieser Festschrift verzeichnet sind, zusammen mit einer Fülle von organisatorischen Aktivitäten, zeugen von unermüdlichem Engagement. Letztere reichen von den Alltagssorgen des Institutsvorstandes über Herausgebertätigkeiten, insbesondere beim <em>Verfasserlexikon</em>, bei <em>Sudhoffs Archiv</em>, bei der DFG-Kommission für Humanismusforschung, nicht zuletzt bei der eigenen Zeitschrift, den <em>Würzburger medizinhistorischen Mitteilungen</em>, und der eigenen medizinhistorischen Reihe, den <em>Würzburger medizinhistorischen Forschungen</em>, sowie vielen Festschriften und Sammelbänden, über Vorstandstätigkeit in verschiedenen in- und ausländischen wissenschaftlichen Gesellschaften, wobei dem aus Wartha gebürtigen Schlesier (17.7.1934) die Leitung des Gerhard Möbus-Instituts für Schlesienforschung eine besonders liebe Pflicht ist, bis hin zur Betreuung des Großprojekts der Ortolf von Baierland-Edition und außergewöhnlich vieler Dissertationen sowie Habilitationsschriften. Mit Dankbarkeit und Hochachtung erinnert sich der große Kreis seiner Schüler an den persönlichen Einsatz ihres aus unerschöpflich anmutenden Wissensressourcen schöpfenden akademischen Lehrers. Anregend wirkt stets seine prinzipielle thematische und methodische Offenheit, angefangen beim Literaturbegriff – so weit wie irgend möglich – bis zur Erforschung von Detailrealismen in der Fiktionalliteratur. Im Zentrum seiner Bemühungen steht immer philologische Genauigkeit beim Edieren der Fachtexte und beim Aufrollen der Text-, Überlieferungs- und Wirkungsgeschichte eines Fachdenkmals. Seine Arbeit hat unsere Kenntnis dieses Teils der Kulturgeschichte unerwartet bereichert. Man braucht hierzu lediglich die einschlägigen Artikel im <em>Verfasserlexikon </em>der 1. Auflage mit denjenigen der zweiten zu vergleichen.</p>
<p>Einen derart geistig Reichen mit geistigen Gaben zu beschenken, ist nicht einfach, wie schon Censorinus in seinen Betrachtungen zum Tag der Geburt (<em>De die natali</em>, 1,5) andeutet:</p>
<p><em>Quare cum dona pretiosa neque tibi per animi virtutem desint nec mihi per rei tenuitatem supersint, quodcumque hoc libri est meis opibus conparatum natalicii titulo tibi misi.</em></p><p>The post <a href="https://dwv-net.de/produkt/licht_der_natur_medizin_in_fachliteratur_und_dichtung_festschrift_fuer_gundolf_keil_zum_60_geburtstag_-_seit_april_2009_in_komm_beim_dwv/">Licht der Natur</a> first appeared on <a href="https://dwv-net.de">Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV)</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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