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	<title>Exil - Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV)</title>
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	<description>International Scientific Publishers, Baden-Baden</description>
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	<title>Exil - Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV)</title>
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		<title>Verfolgte Moderne. Aufbruch, Unterdrückung, Exil</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Werner E. Gerabek]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 09:46:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Literatur, Kunst, Musik und Philosophie im deutschsprachigen Raum 1890-1945</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Wandel kommt der Widerstand. An der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert wurden Deutschland und Europa von zahlreichen neuen Bewegungen erschüttert. Industrialisierung, Arbeiterbewegung, die Befreiung aus gesellschaftlichen Konventionen und neue künstlerische Ausdrucksformen brachen die althergebrachte, ständische Ordnung auf. Die Philosophie Friedrich Nietzsches hatte die theoretische Grundlage für eine stärker selbstbestimmte Existenz in der allgemeinen Lebensführung und der Kunst geschaffen. Musiker, Dichter, Literaten und Regisseure gingen neue Wege, um die Gegenwart zu beschreiben und ihre Forderungen zu formulieren. Die Folge waren mannigfaltige ideologische Konflikte. Die Pioniere der – heute so bezeichneten – „Klassischen Moderne“ waren sich nicht einig. Verfechter von nationalistischen, bürgerlichen, sozialistischen und kommunistischen Weltbildern wetteiferten darum, sich durchzusetzen. Gemeinsam war ihnen die Nutzung künstlerischer Ausdrucksformen, durch die sie allgemeine Zustimmung erlangen wollten. Der Siegeszug der NS-Ideologie schließlich zog die Verfolgung aller Andersdenkenden nach sich. Für zahlreiche Literaten deutscher Sprache wurde das Exil die neue Heimat.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><a href="https://dwv-net.de/wp-content/uploads/2026/06/bruno-behrend-scaled.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-13383 alignnone" src="https://dwv-net.de/wp-content/uploads/2026/06/bruno-behrend-217x300.jpg" alt="" width="217" height="300" srcset="https://dwv-net.de/wp-content/uploads/2026/06/bruno-behrend-217x300.jpg 217w, https://dwv-net.de/wp-content/uploads/2026/06/bruno-behrend-746x1030.jpg 746w, https://dwv-net.de/wp-content/uploads/2026/06/bruno-behrend-768x1060.jpg 768w, https://dwv-net.de/wp-content/uploads/2026/06/bruno-behrend-scaled.jpg 924w, https://dwv-net.de/wp-content/uploads/2026/06/bruno-behrend-109x150.jpg 109w, https://dwv-net.de/wp-content/uploads/2026/06/bruno-behrend-330x455.jpg 330w, https://dwv-net.de/wp-content/uploads/2026/06/bruno-behrend-680x938.jpg 680w" sizes="(max-width: 217px) 100vw, 217px" /></a></p>
<p><em>Porträtfoto des Autors, eig. Aufnahme</em></p>
<p>Der Germanist Bruno Behrend liefert mit dieser Arbeit einen außerordentlich breiten und kenntnisreichen Überblick über eine dreistellige Anzahl von frühmodernen Kunstschaffenden im deutschsprachigen Raum, ihre jeweilige Ausrichtung und die Bedeutung ihrer Arbeit für ihre Zeit. Dabei wird die Lyrik in hohem Maße berücksichtigt. Dass neue Technologien Gesellschaften erschüttern, scheinbare politische Gewissheiten sich auflösen und radikale Strömungen zunehmen, ist unserer eigenen Zeit nicht fremd. Dadurch gewinnt der analytische Blick auf die Frühe Moderne eine neue Aktualität.</p><p>The post <a href="https://dwv-net.de/produkt/verfolgte-moderne-aufbruch-unterdrueckung-exil/">Verfolgte Moderne. Aufbruch, Unterdrückung, Exil</a> first appeared on <a href="https://dwv-net.de">Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV)</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Ende ohne Anfang</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Werner E. Gerabek]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 14:23:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Magnus Hirschfelds Lehre und Mitarbeiter nach 1933</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Als 1933 das „Dritte Reich“ anbrach, war es vorbei mit der progressiven Sexualwissenschaft in Deutschland. Die Schüler des Sexualforschers Magnus Hirschfeld (1868-1935) fanden sich wie auch ihr Lehrmeister im Exil wieder. Verstreut über die ganze Welt, gelang es ihnen nicht, an frühere Erfolge anzuknüpfen. Als der braune Terror 1945 endete, hatten sich die Diskursbedingungen völlig verändert. Es gab schlicht kein Zurück mehr ins Berlin der 1920er Jahre.</p><p>The post <a href="https://dwv-net.de/produkt/ende-ohne-anfang/">Ende ohne Anfang</a> first appeared on <a href="https://dwv-net.de">Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV)</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Hodiezentrik und Klickseligkeit. Über Spielarten von Gegenwart. Florilegien, Teil 2. Essay Nr. 5</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Werner E. Gerabek]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2020 10:30:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Kleben an der Gegenwart (Hodiezentrik) und den digitalen Medien (Klickseligkeit) wird in diesem neuen Essay-Band mit 21 Rezensions-Florilegien als die augenfälligste Veränderung unserer Kultur angesehen und hat die Auswahl der Lektüren bestimmt. Jenes Kleben verändert unter unseren Augen und – ob wir wollen oder nicht – mit unserer Beteiligung das alte Europa in früher nicht vorstellbarer Weise. Ein wichtiges Antriebsmoment ist ganz offensichtlich technologischer Natur, verspricht aber auch geschäftlich reiche Beute. Offenbar hat es&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1">Das Kleben an der Gegenwart (Hodiezentrik) und den digitalen Medien (Klickseligkeit) wird in diesem neuen Essay-Band mit 21 Rezensions-Florilegien als die augenfälligste Veränderung unserer Kultur angesehen und hat die Auswahl der Lektüren bestimmt. Jenes Kleben verändert unter unseren Augen und – ob wir wollen oder nicht – mit unserer Beteiligung das alte Europa in früher nicht vorstellbarer Weise. Ein wichtiges Antriebsmoment ist ganz offensichtlich technologischer Natur, verspricht aber auch geschäftlich reiche Beute. Offenbar hat es auch die Eigenschaft, andere Schwungräder zum Stillstand zu bringen, zumal das Lesen von Büchern, die altehrwürdige Lesekultur oder, allgemeiner, den Umgang des Menschen mit der Realität über die Abstands- und Platzhalter der Buchstaben. Lange Texte werden als Bleiwüsten, gute Menschen als Gutmenschen diffamiert. Wer liest, stiehlt dem lieben Gott, an den keiner mehr glaubt, wertvolle Zeit, deren sinnvolle Verwendung mit immer besseren Präzisionsinstrumenten unter Bewachung steht. So gesehen macht es Sinn, dass wir die Schulen mit Digitalisierungswellen überziehen. Interessant ist dabei der Aspekt einer digitalen „Kultur der Vergesslichkeit durch Angebotsüberfülle“. Das leistet Amnesien Vorschub und würde Anamnesen behindern, falls wir eines Tages aufwachten und die Folgen unseres absichtslosen Tuns erkennten. Gedächtnis, Erinnerung und Buchstaben gehörten als Ensemble seit Jahrhunderten zur Grundausstattung europäischer Bildungsanstrengungen. Fielen sie weg, obsiegten dann Spontaneität und Zerstreuung über Verlässlichkeit und Aufmerksamkeit? Müssten sich dann alle Tattoos auf die Haut brennen als tribales Gegenmittel zum grassierenden Gedächtnisschwund – mein eigener Körper als ein letztes Reservoir für Lebenssinn und privates Gedächtnis? Aber wer genau hat das gewollt, geplant und über welche Kanäle weltweit durchgesetzt? Waren es wieder einmal, man kann es nicht mehr hören, die „Märkte“, die angeblich immer genau wissen, was die Stunde geschlagen hat? Europas Weg wäre dann vom Christentum (Seelenheil) über das Konsumententum (Körperwohl) in das „Heutetum“ (Allgegenwart, Hodiezentrik) gegangen, was auch eine Leistung ist. Die letztere Etappe ist in Romanform schon 1932 gestaltet worden, in Huxleys <i>Brave New World</i>. Kernsätze: <i>History is bunk</i> und <i>FORD (der Autobauer) is LORD (der neue Gott)</i>. Eine solche Welt ist zwar sicher neu, schön ist sie wahrscheinlich aber nicht.</p><p>The post <a href="https://dwv-net.de/produkt/hodiezentrik-und-klickseligkeit/">Hodiezentrik und Klickseligkeit. Über Spielarten von Gegenwart. Florilegien, Teil 2. Essay Nr. 5</a> first appeared on <a href="https://dwv-net.de">Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV)</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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