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	<title>Erziehung - Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV)</title>
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	<description>International Scientific Publishers, Baden-Baden</description>
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	<title>Erziehung - Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV)</title>
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		<title>Fegefeuer der Scharlatane</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Werner E. Gerabek]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 May 2026 13:44:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p><b>Sakrilegische Aphorismen über Gott und die Welt</b></p>
<p>The post <a href="https://dwv-net.de/produkt/fegefeuer-der-scharlatane/">Fegefeuer der Scharlatane</a> first appeared on <a href="https://dwv-net.de">Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV)</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Über Gott und die Welt“ spricht, wer nichts Besonderes zu sagen hat, nichts Wichtiges. Dabei stehen gerade diese beiden Begriffe oft für die wichtigsten Dinge in unserem Leben, und meist werden sie umklammert von der Religion im Allgemeinen und vom Christentum im Speziellen. Das sind zweifellos wesentliche Bestandteile unserer Kultur, und deswegen werden „christliche Werte“ selbstverständlich in der Gesellschaft und gern auch in der Politik verwendet. Selbst in der Wirtschaft – und bisweilen sogar in der Wissenschaft – sollen sie hin und wieder als Orientierungsmaßstäbe dienen. Letzterem allerdings sollte man sich mit aller Macht entgegenstellen, und zu diesem Zweck befasst sich das Buch mit zentralen Bereichen, in denen „unsere“ Religion eine Rolle spielt oder spielen möchte: zuallererst ist das natürlich die Bibel selbst als das geistige Fundament, auf das die Kirche als strikt organisierte Institution aufgebaut wurde. Zusätzlich ist es aber auch die Gesellschaft, in der Kirchen eine gewisse Machtstellung beanspruchen, und schließlich die Wissenschaft, mit der die Religion bisweilen in Konkurrenz zum Thema „Wahrheit“ steht. In diesen Spannungsfeldern behandelt das Buch religionsrelevante Themen. Zentrale christliche Weisheiten werden in knapp 250 Aphorismen hinterfragt, verprobt und im wahrsten Sinne des Wortes einem „Fegefeuer“ ausgesetzt.</p><p>The post <a href="https://dwv-net.de/produkt/fegefeuer-der-scharlatane/">Fegefeuer der Scharlatane</a> first appeared on <a href="https://dwv-net.de">Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV)</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Ende ohne Anfang</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Werner E. Gerabek]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 14:23:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Magnus Hirschfelds Lehre und Mitarbeiter nach 1933</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Als 1933 das „Dritte Reich“ anbrach, war es vorbei mit der progressiven Sexualwissenschaft in Deutschland. Die Schüler des Sexualforschers Magnus Hirschfeld (1868-1935) fanden sich wie auch ihr Lehrmeister im Exil wieder. Verstreut über die ganze Welt, gelang es ihnen nicht, an frühere Erfolge anzuknüpfen. Als der braune Terror 1945 endete, hatten sich die Diskursbedingungen völlig verändert. Es gab schlicht kein Zurück mehr ins Berlin der 1920er Jahre.</p><p>The post <a href="https://dwv-net.de/produkt/ende-ohne-anfang/">Ende ohne Anfang</a> first appeared on <a href="https://dwv-net.de">Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV)</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Die Macht der Philosophie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Werner E. Gerabek]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Dec 2025 12:15:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Eine kurze Geschichte des menschlichen Urtriebs</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Macht ist ein gewaltiger Urtrieb, dem der Mensch nicht widerstehen kann, der ihn vereinnahmt, ihn mitreißt, ihm völlig neue Perspektiven aufzeigt. Wenn der Mensch früher oder später auch erkennt, wohin Macht ihn treibt; es ist dann meist zu spät, von ihr abzulassen. Je stärker sie wird, desto ausgelieferter ist er ihr. Allmählich leistet er ihr keinen Widerstand mehr. Er folgt ihr blindlings, auch wenn er erkennt, dass sie ihn in den Untergang führt.</p>
<p>Karl Mittermaier folgt den Auswüchsen der Macht und untersucht, ob die Philosophie im Gang der Geschichte auf Politik und Wirtschaft, aber auch Gesellschaft und Religion, überhaupt auf die Gesellschaft, einen entscheidenden Einfluss nehmen konnte und nimmt. Nicht zuletzt stellt er fest, dass vor dem Hintergrund der Macht Religion die stärkste Konkurrentin der Philosophie ist, obwohl beide einander nicht ausschließen müssen. Oft ist es ein schmaler Grat zwischen religiösem Glauben und philosophischer Erkenntnis.</p><p>The post <a href="https://dwv-net.de/produkt/die-macht-der-philosophie/">Die Macht der Philosophie</a> first appeared on <a href="https://dwv-net.de">Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV)</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Die Leichtfertigkeit der Menschheit im Umgang mit sich selbst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Werner E. Gerabek]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Dec 2025 11:01:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In den Anfängen der Entwicklung der Menschheit zum homo sapiens hat es den Begriff er Leichtfertigkeit gar nicht geben können, so wie es die meisten Begriffe, die wir heute benutzen, nicht gegeben haben kann, da wir sie erst im Laufe unserer Geschichte selbst, mittels Sprachentwicklung, geprägt haben. Damals standen die Menschen unter dem Diktat der natürlichen Selbsterhaltung; der leichtfertige Umgang mit uns selbst und der Natur hätte zum Tode geführt und damit zum Aussterben unserer&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In den Anfängen der Entwicklung der Menschheit zum <i>homo sapiens</i> hat es den Begriff er Leichtfertigkeit gar nicht geben können, so wie es die meisten Begriffe, die wir heute benutzen, nicht gegeben haben kann, da wir sie erst im Laufe unserer Geschichte selbst, mittels Sprachentwicklung, geprägt haben. Damals standen die Menschen unter dem Diktat der natürlichen Selbsterhaltung; der leichtfertige Umgang mit uns selbst und der Natur hätte zum Tode geführt und damit zum Aussterben unserer Spezies. Im Laufe unserer Zivilisation haben sich unsere Begriffe erst herausgebildet, und deshalb ist auch der Begriff der Leichtfertigkeit ein spezifisch soziologischer. Er ist das Resultat immer komfortabler werdender sozialer Lebensverhältnisse, die den Individuen, dank der Technologie, stets mehr Bequemlichkeiten verschafft haben und weiter verschaffen werden. Leichtfertigkeit hat also mit Unüberlegtheit, Leichtsinnigkeit und Unbesonnenheit zu tun, die als Begriffe erst auf Grund unseres Wohlstandes haben entstehen können. Im Laufe der Zeit hat der Begriff Leichtfertigkeit zunehmend moralische und ethische Bedeutung gewonnen. Die Hauptursache liegt darin, dass sie oft unbemerkt, folgenlos und ohne groß nachzudenken praktiziert wird. Dies kann jedoch zu großen Gefahren führen. Mehr Nachdenken ist nötig, damit wir die von uns selbst ausgelösten zerstörerischen ökonomischen und sozialen Prozesse erkennen und deren Folgen zu Ende denken, um ihre negativen Auswirkungen zu vermeiden oder sogar rückgängig zu machen.</p><p>The post <a href="https://dwv-net.de/produkt/die-leichtfertigkeit-der-menschheit-im-umgang-mit-sich-selbst/">Die Leichtfertigkeit der Menschheit im Umgang mit sich selbst</a> first appeared on <a href="https://dwv-net.de">Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV)</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Skizzen aus dem Schulalltag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Werner E. Gerabek]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Dec 2024 15:43:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Lese- und Arbeitsbuch für alle, die professionell oder informell erziehen und die Welt erklären</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Buch ist für alle gedacht. Für alle zumindest, die sich über Erziehung (noch) Gedanken machen. In und außerhalb der Schule ist jeder zwangsläufig in pädagogisch bedeutsamen Situationen und Beziehungen groß geworden. Wir mussten die Welt kennenlernen und auch, wie man sich darin und zwischen den vielen anderen möglichst kompetent und kollisionsfrei bewegt. Auch wenn sich fast alle Geschichten dieses Buches im Raum der Schule abspielen, können sie doch als exemplarisch für andere erzieherisch relevante Situationen gelesen werden.</p>
<p>Der umfangreichste Teil ist ein Lese-, Denk- und Diskutierbuch – und kein Belehrbuch. Es zeichnet ohne Wertung Geschichten aus dem Schulalltag nach, die nicht erfunden sind, sondern den Anspruch erheben, authentisch zu sein. Im Nebensächlichen sind sie so weit verändert, dass niemand, der darin vorkommt, von anderen identifiziert werden kann.</p>
<p>Für die angehenden und die etablierten pädagogischen Profis (sowie natürlich für alle, die sonst an pädagogisch-fachlichen Inhalten interessiert sind) ordnet der zweite Teil die Skizzen in einen wissenschaftlichen Kontext ein – mit Versatzstücken aus relevanten Theoriefeldern wie z. B. Kasuistik, Fallanalyse, Themenzentrierte Interaktion, Konfliktstruktur der Lehrerrolle u. a. m. Über einen QR-Code kann u.a. eine Analysetabelle heruntergeladen werden, in der alle in den einzelnen Geschichten tangierten Problemfelder zusammengestellt sind.</p>
<p>Ergänzende Anregungen, Beispiele und Hilfsmittel zur eigenständigen Fallanalyse machen das Werk für Studierende, Ausbilder und jeden interessierten Leser schließlich zu einem Arbeitsbuch. Da der Autor die geschilderten Situationen selbst nicht bewertet, legt er im zweiten Teil ausdrücklich den eigenen Werthintergrund offen, der die Auswahl der Skizzen maßgeblich bestimmt hat. So möchte er zu eigener Stellungnahme anregen – und zu mehr Selbstdistanz. Dass diese allzu vielen Lehrenden und Erziehenden fehlt, schätzt er als eines der gravierendsten Defizite im Gesamtkomplex Bildung ein.</p><p>The post <a href="https://dwv-net.de/produkt/skizzen-aus-dem-schulalltag/">Skizzen aus dem Schulalltag</a> first appeared on <a href="https://dwv-net.de">Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV)</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Erziehungs- und Bildungsphilosophisches über die Liebe des Menschen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Werner E. Gerabek]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2023 16:00:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Dass es sich bei der Liebe um eine Entität handelt, die im Leben eines Menschen eine, ja vielleicht sogar die entscheidende Rolle spielt, braucht hier wahrscheinlich nicht eigens hervorgehoben zu werden, zeugt das Leben doch mehr als genug von dieser Binsenweisheit. Und analog dazu dürfte es gewiss auch wenig überraschen, dass die Liebe – oder zumindest das, was wir dafür halten – besonders innerhalb jener Kulturbereiche in den Mittelpunkt gestellt wird, die für sich in&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Dass es sich bei der Liebe um eine Entität handelt, die im Leben eines Menschen eine, ja vielleicht sogar die entscheidende Rolle spielt, braucht hier wahrscheinlich nicht eigens hervorgehoben zu werden, zeugt das Leben doch mehr als genug von dieser Binsenweisheit. Und analog dazu dürfte es gewiss auch wenig überraschen, dass die Liebe – oder zumindest das, was wir dafür halten – besonders innerhalb jener Kulturbereiche in den Mittelpunkt gestellt wird, die für sich in Anspruch nehmen, ihr recht nah und mit deren Mechanismen im Großen und Ganzen vertraut zu sein: nämlich jenen der Musik und Kunst sowie jenen der Literatur oder sonstigem Schrifttum. Allerdings soll es in dieser Arbeit weniger um den Status der Liebe innerhalb der erwähnten Spektren gehen, sondern vornehmlich darum, sie einer erziehungs- und bildungsphilosophisch ausgerichteten Betrachtung zu unterziehen, um auf diesem Fundament drängende Fragestellungen zur Struktur der Liebe im Allgemeinen sowie deren pädagogische Bedeutsamkeit im Besonderen künftig in sich schlüssiger und kongruenter beantworten zu können.</p>
<p>Um hierzu wenigstens einen kleinen Beitrag zu leisten, wird auf eine Vorgehensweise zurückgegriffen, wie sie im Rahmen meiner Monographie über das Glück des Menschen bereits zum Tragen kam. Entsprechend soll dem Leser im Nachgang einer kurzen Erläuterung der Problemstellung (I. Teil) ein erziehungs- und bildungsphilosophischer Abriss zu bisherigen Konzeptionen über die menschliche Liebe an die Hand gegeben werden (II. Teil). Seinen Anfang nimmt dieser in der Rezeption diverser anspruchsvoller literarischer Werke (1.), führt weiter über die Untersuchung einiger Schriften, welche der Trivial- und Ratgeberliteratur (2.) sowie der Literatur mit eingeschränkter epistemologischer Güte (3.) zugeordnet werden können und endet in einer genaueren Analyse von Schriftstücken mit großteils hoher erkenntnistheoretischer Güte (4.).</p>
<p>Da sich zeigen wird, dass – trotz der dort feststellbaren wegweisenden Fingerzeige – selbst im Kontext der zuletzt benannten Literatur kein umfassender, in sich stimmiger Entwurf über die Liebe entwickelt wird, soll im Anschluss daran ein solcher Versuch (III. Teil) unternommen werden.</p>
<p>Ihr Ende findet die Arbeit in einer kurzen Schlussbetrachtung (IV. Teil) sowie dem Verzeichnis eingebundener Schriften (V. Teil).</p><p>The post <a href="https://dwv-net.de/produkt/erziehungs-und-bildungsphilosophisches-ueber-die-liebe-des-menschen/">Erziehungs- und Bildungsphilosophisches über die Liebe des Menschen</a> first appeared on <a href="https://dwv-net.de">Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV)</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das große Opfer. Eros und Thanatos im 21. Jahrhundert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Werner E. Gerabek]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Feb 2022 08:50:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Vorlesung</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Kräfte bewegen uns Menschen. Die erste Kraft ist jene des Lebens und des Überlebens. Sie ist hell, baut auf und präsentiert das Glück. Als Kraft des Eros, der alles Leben hervorbringt, trägt und zur Blüte führt, steht er gleichzeitig seinem Gegenstück, dem Vergänglichen und Endlichen, gegenüber. Dieses Gegenüber ist die schwarze Gegenkraft des Thanatos. Er holt die Blüte, das vollendete Leben ab, um es zurückzuholen zu seinem Ursprung, aus dem es einst hervorging.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Lebenskräfte der Gegenwart, dieser wunderbare Eros, sprengt alle Grenzen. Das Glück, alles Gute, wird zur Übergüte. Die Fruchtbarkeit des Wachstums schießt ins Grenzenlose. Alle Lebenskraft ballt sich auf zu einer Macht und Übermacht. Eine Aufblähung von Übergüte und Übergröße bricht allerdings von einem gewissen Moment an – das System implodiert.</p>
<p>Diese Implosion ist die Rückkehr zur Balance der Endlichkeit. Weder der Einzelne noch die Vielen sind unendlich. Da diese Rückkehr auf eine zuvor erfolgte Superaufblähung erfolgt, reißt die Implosion als Großkatastrophe uns alle in jenen Abgrund, den wir als das große Opfer dafür erbringen, weil wir das Grenzenlose und Unendliche angestrebt haben wollen. Nicht mehr der Einzelne stirbt seinen kleinen Opfertod. Es sind dann die Vielen, die das Unglück gleich insgesamt zurückholt, geleitet von der schwarzen Gegenkraft des Thanatos. Er repräsentiert das Neue und Andere unserer gewaltigen Entwicklung: Das große Opfer.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://dwv-net.de/wp-content/uploads/2022/02/Schlegel.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-12837" src="https://dwv-net.de/wp-content/uploads/2022/02/Schlegel-234x300.jpg" alt="" width="234" height="300" srcset="https://dwv-net.de/wp-content/uploads/2022/02/Schlegel-234x300.jpg 234w, https://dwv-net.de/wp-content/uploads/2022/02/Schlegel-600x770.jpg 600w, https://dwv-net.de/wp-content/uploads/2022/02/Schlegel-803x1030.jpg 803w, https://dwv-net.de/wp-content/uploads/2022/02/Schlegel-768x986.jpg 768w, https://dwv-net.de/wp-content/uploads/2022/02/Schlegel-117x150.jpg 117w, https://dwv-net.de/wp-content/uploads/2022/02/Schlegel-70x90.jpg 70w, https://dwv-net.de/wp-content/uploads/2022/02/Schlegel.jpg 924w" sizes="(max-width: 234px) 100vw, 234px" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="https://dwv-net.de/wp-content/uploads/2022/02/Schlegel.jpg">(Das Porträtfoto vom Autor stammt von Hanni Rust, aufgenommen am 1.2.2022)</a></span></p>
<p>Der Autor Johann Ulrich Schlegel, Jahrgang 1948, Dr. phil., lic. iur., ist Historiker und Jurist, mit 24 Jahren Lehrer für Philosophie am Lehrerseminar und Gymnasium der Kantonsschule Wattwil.</p>
<p>Seine Gymnasiallehrertätigkeit dauerte rund 15 Jahre von 1971 bis 1986. Er unterrichtete auch Geschichte, Deutsch und Recht. Schlegel besitzt das Diplom für das Höhere Lehramt. Seine Hochschulabschlüsse absolvierte er an den Universitäten von Zürich und Basel.</p>
<p>Schlegel wechselte 1987 in den juristischen Bereich und wurde Gerichtsauditor am Bezirksgericht in Zürich und Sekretär für Besondere Aufgaben im Generalsekretariat der Bildungsdirektion des Kantons Zürich.</p>
<p>Anschließend ging er in die Privatwirtschaft und wurde Rechtskonsulent in der Generaldirektion der Schweizerischen Volksbank sowie Direktor der US-amerikanischen Überseebank, einer Tochtergesellschaft der American International Group.</p>
<p>Nochmals näherte er sich dem Schulbereich und wurde Schulpräsident eines Quartiers in Zürich.</p>
<p>1996 bis 2006 war Schlegel neben seinen übrigen Berufsfeldern bei einer der weltweit renommiertesten Militärzeitschriften, dem „Schweizer Soldat“, als Redaktor tätig.</p>
<p>Schlegels Aufsätze erschienen auch in Übersetzungen, unter anderen auf Französisch, Italienisch und Englisch. Er ist der Autor mehrerer Bücher, die in der Schweiz und in Deutschland erschienen.</p>
<p>Johann Ulrich Schlegel wohnt in Zürich und in Sevelen im St. Galler Rheintal.</p><p>The post <a href="https://dwv-net.de/produkt/das-grosse-opfer-eros-und-thanatos-im-21-jahrhundert/">Das große Opfer. Eros und Thanatos im 21. Jahrhundert</a> first appeared on <a href="https://dwv-net.de">Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV)</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neue Aspekte zu Kants Pädagogik</title>
		<link>https://dwv-net.de/produkt/neue-aspekte-zu-kants-paedagogik/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=neue-aspekte-zu-kants-paedagogik</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Werner E. Gerabek]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Feb 2019 20:39:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Zu Kants Schriften ist viel und umfassend geforscht worden. Dies gilt auch und im Besonderen für dessen Vorlesungen über Pädagogik. Insofern scheint die Ankündigung, neue Gesichtspunkte zu Kants pädagogischem Verständnis gefunden zu haben, nicht nur unerschrocken, sondern geradezu ein wenig kühn zu sein. Gleichwohl soll ein solcher Beschreibungsversuch – wenngleich vornehmlich auf die Kantische Erziehlehre beschränkt – hier gewagt werden. In dessen Rahmen ist erstens offenzulegen, dass in bisheri-gen – wenngleich in vielerlei Hinsicht überaus&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://dwv-net.de/produkt/neue-aspekte-zu-kants-paedagogik/">Neue Aspekte zu Kants Pädagogik</a> first appeared on <a href="https://dwv-net.de">Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV)</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Kants Schriften ist viel und umfassend geforscht worden. Dies gilt auch und im Besonderen für dessen Vorlesungen über Pädagogik. Insofern scheint die Ankündigung, neue Gesichtspunkte zu Kants pädagogischem Verständnis gefunden zu haben, nicht nur unerschrocken, sondern geradezu ein wenig kühn zu sein. Gleichwohl soll ein solcher Beschreibungsversuch – wenngleich vornehmlich auf die Kantische Erziehlehre beschränkt – hier gewagt werden. In dessen Rahmen ist erstens offenzulegen, dass in bisheri-gen – wenngleich in vielerlei Hinsicht überaus gelungenen – Erörterungen einige fruchtbare Perspektiven jener Kantischen Erziehlehre unberücksichtigt geblieben sind. Zweitens sollen einige begriffliche Unzulänglichkeiten, welche teils in der Authentizitätsproblematik der Kantischen Pädagogik, teils in deren Rezeptions- und Interpretationsgeschichte, teils aber auch in Kants eigener Verantwortung begründet liegen, erfasst und geklärt werden. Drittens sind – noch deutlicher als bislang schon geschehen – Gemeinsamkeiten und Unterschiede jener Kategorien der Disziplinierung, Kultivierung, Zivilisierung und Moralisierung zu erarbeiten sowie deren innere und äußere Verflochtenheit zu beleuchten. Und viertens schließlich soll noch ein kurzer Blick auf die Aktualität jener einzelnen Erziehungskategorien geworfen werden.</p>
<p>Brief description of the monograph “New aspects to Kant&#8217;s pedagogy”</p>
<p>Up to now there exists a extensively research to Kant’s writings. This also concerns his lectures on education particularly. So far the announcement having found new evidence to Kant’s pedagogical understanding not only seems to be fearless but even a little daring. However such an attempt of description should be risked in this context – although it is primarily limited to the Kantian “lectures of education”. According to this firstly it must disclose that in recent discussions some fruitful perspectives of the Kantian educational lectures has been disregarded. Secondly some conceptual shortcomings which partly due to the problem of authenticity Kantian education, partly in the reception and interpretation but also partly in Kant’s own responsibility must be recognized and overcome. Thirdly we have – even more clearly than been done so far – to acquire similarities and differences concerning the categories of discipline, culture, civilization and moralization. And fourthly we finally have to take a short look at the actuality of that individual education classes.</p><p>The post <a href="https://dwv-net.de/produkt/neue-aspekte-zu-kants-paedagogik/">Neue Aspekte zu Kants Pädagogik</a> first appeared on <a href="https://dwv-net.de">Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV)</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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