Obwohl es viele Hinweise auf die Existenz einer ausgezeichneten, wissenschaftlich betriebenen Heilkunde im Alten Mesopotamien gibt und reichliches Textmaterial vorhanden ist, sind wir über sie nicht gut unterrichtet, weil zu wenig Notiz von ihren Erkenntnissen genommen wurde und sie durchzogen war von magischen Handlungen und Beschwörungen. Die vorliegende Studie stellt in Keilschrift überlieferte Textserien vor, die sich mit ärztlichen Untersuchungen und Krankheitskomplexen verschiedener Körperregionen befassen. Die Texte werden übersetzt und erläutert. Der Bestimmung der Erkrankung folgen jeweils eine Besprechung von Diagnose, Therapie und Prognose der mesopotamischen Ärzte und eine Beurteilung der angewandten Methodik und Medikation aus heutiger ärztlicher Sicht. Wenn sie auch in ihrer Form mit der Zeit verfeinert wurden, so zeigt sich dabei doch, daß sich das damals entwickelte Untersuchungsschema und die durchgeführten Behandlungsarten bis in die Gegenwart erhalten haben. Die empirische Medizin beginnt nicht mit Hippokrates, sondern hat ihren Ursprung im Alten Mesopotamien.
Die mesopotamische Medizin aus ärztlicher Sicht
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Product ID: 11307 ISBN: 978-3-86888-041-0 Kategorien: Altertumswissenschaften, Anthropologie, Geschichte und Sozialgeschichte, Orientalistik, Medizingeschichte, Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftstheorie Schlüsselworte: Arzt, Mesopotamien, Assyrien, Babylonien, deutsche Übersetzung, Krankheiten, Sumerer, Magie, Therapie, Keilschrift, Heilkunde Marke: Haussperger, Martha
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Fachgebiete
- Altertumswissenschaften
- Biowissenschaften und Anthropologie
- Geschichte und Sozialgeschichte
- Kunst und Musik
- Literatur-, Sprach- und Kommunikationswissenschaften
- Mathematik
- Medizin, Psychiatrie, Psychologie
- Naturwissenschaften
- Pädagogik
- Philosophie
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- Theologie und Religionswissenschaft
- Wirtschaft und Gesellschaft
Bewertungen
… ich bin froh, bei Ihnen publiziert zu haben, ihr Verlag leistet sehr gute Arbeit und kann nur wärmstens weiterempfohlen werden.
DWV-Autor Dr. Michael Günther in einer E-mail vom 9. Oktober 2016 an den Verlag
… Mit dem Resultat unserer Arbeit bin ich sehr zufrieden und danke Ihnen und Ihren Mitarbeitern für die erfolgreiche Zusammenarbeit.
DWV-Autor Prof. Dr. Johann Baumgärtner, Mailand und Zürich, am 15.9.2022 in einer E-Mail an den Verlag
… die Sendung ist gestern angekommen. In der Tat sieht das Büchlein wieder sehr edel aus.
DWV-Autor Priv.-Doz. Dr. Dr. Thomas Schott in einer E-Mail an den Verlag vom 31.1.2021:
Die Autorenexemplare sind wohlbehalten bei mir angekommen. … und man möchte ausrufen «Es ist vollbracht». Umschlaggestaltung, Farbenwahl, Drucksetzung und Textbild gefallen mir (und meinem Umfeld) sehr. Ich bin auch dankbar für die angenehme, unkomplizierte Zusammenarbeit, die schnelle Abwicklung des Drucks und für das Vertrauen, das Sie mir anerboten haben.
DWV-Autor Prof. Dr. Peter Gasser, Neuchâtel, in einer E-Mail an den Verlag vom 30.1.2021
… bestens – danke Herr Gerabek! Sie arbeiten offensichtlich nicht nur schnell sondern auch sehr effizient! Mit besten Grüßen! Josef W. Egger
DWV-Autor Prof. Dr.med. Josef W. Egger, Universität Graz, in einer E-mail an den Verlag vom 17. März 2020
Lieber Prof. Gerabek, eben ist hier das Paket des DWV eingetroffen, und ein zufriedener Kunde und Autor entnahm diesem die (wiederum sehr überzeugend gelungene) Materialisierung seiner geistigen Bemühungen.
DWV-Autor Dr. Michael Karl in einer E-mail vom 28. März 2020 an den Verlag
Als erstes ist da natürlich eine Gratulation am Platz. Der DWV – das ist doch eine prächtige Adresse. (Und das, wo Du ja Dein Riesenwerk auch schon unter Dach und Fach hast.)
Der Theologe Prof. Dr. em. Walter Dietrich, Universität Bern, in einer E-mail vom 8. Februar 2016 an DWV-Autor Arnulf Zitelmann
… das Buch ist heute angekommen und ich freue mich sehr über die schöne Ausgestaltung! Vielen Dank für die sorgfältige und geduldige Arbeit.
DWV-Autorin Dr. Brigitte Kogelschatz in einer E-Mail an den Verlag vom 6. Mai 2021:
Ich bin in meinem Vertrauen vollauf bestätigt worden, die ‚Zeitwende‘ im richtigen Verlag veröffentlicht zu haben. Mit Freude registriere ich inzwischen, wie viele Fachbibliotheken das Buch angeschafft haben.
DWV-Autor Dr. Wolfgang Klages in einer E-mail vom 25. April 2019 an den Verlag
Nachdem ich nun das Werk in den Händen halte, kann ich mich gerne auch noch einmal für die nicht aufdringliche, dabei aber sehr gefällige Aufmachung – insbesondere für die hervorstechende Qualität des Drucks als auch des Papiers bedanken.
DWV-Autor Prof. Dr. Rainer Koch in einer E-mail an den Verlag vom 17. August 2020






