Wie Er entstand

Die kurze Geschichte des biblischen Gottes

Roehrich-Wittgenstein, Uwe

Baden-Baden: Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV) 1. Aufl., 2011
Broschur, 343 Seiten, zahlr., teils farbige Abb., 150 x 210 mm

29.95 €* (54,95 SFr)
ISBN: 978-3-86888-029-8

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Was ist Gott? Ein lebendiges Wesen? Der Schöpfer der Welt? Ein Menschenbauer? Oder ist der Gott, an den drei Milliarden Bibel- und Koranleser glauben, nur ein Gedanke? Wenn das der Fall ist, müsste Er eine Geschichte haben, als Schöpfer von Raum und Zeit nicht. Wenn Er, wie geschrieben steht, Raum und Zeit und alles was darin ist, aus dem Nichts erschaffen hat, dann muss er selbst Nichts sein. Nichts sein ist ein Widerspruch in sich selbst. Er stünde damit logischerweise außerhalb von allem, was wir kennen, und wäre für uns Menschen, die wir Wesen aus Fleisch und Blut sind, nicht erfahrbar. Jede Hoffnung auf Ihn wäre vergebens. Doch Gott ist erfahrbar, sagen viele. Richtig, Gott ist erfahrbar – als eine vom Menschen geschaffene religiöse Idee. Die Idee von Gott wurde erdgeschichtlich gesehen erst vor wenigen Sekunden geboren. Um das Jahr 2.500 v. Chr. brach in Ostanatolien ein Vulkan aus, der Ararat. Dieser Berg hat, wie eine Erzählung sagt, die erst sehr viel später niedergeschrieben wurde, etwas mit einer Sintflut zu tun. Stimmt das? Nein. Für diese Flut, die wir als Überallflut kennen, ist ein anderer, nicht minder mächtiger Vulkanausbruch verantwortlich gewesen. Es war der Thera auf der griechischen Insel Santurin, der um 1.650 v. Chr. sämtliche Küsten des östlichen Mittelmeeres bis tief hinein ins Binnenland überschwemmte. Doch mit diesen furchtbaren Katastrophen waren nur die Anfänge gemacht. Gottes Geschichte ist Teil der Mythen und Sagen vieler Völker, das beweisen zahllose Keilschriften, die inzwischen aus dem Boden der Tatsachen gegraben wurden. Aber wie geriet Gott in die Bibel? Wieso gibt es diese Schrift überhaupt und warum glauben wir so gern daran, was darin geschrieben steht? Darauf findet der Autor ganz neue Antworten, die so erstaunlich wie erhellend sind.

Roehrich-Wittgenstein, Uwe

Uwe Roehrich-Wittgenstein (Jg. 1957) begann erst im Alter von dreißig Jahren Philosophie, Soziologie und Klassische Archäologie zu studieren. Eine solche Fächerkombination verbindet Vergangenheit und Gegenwart ohne Verzerrungen einer religiösen Weltsicht. Er hält es mehr mit dem Forschungsreisenden Charles Darwin, der die Lebensarten dem konvulsiven Zugriff der Gottschöpfungsgläubigen entriss. Er folgt lieber dem Philosophen Immanuel Kant, der das Wesen der Vernunft offenbarte, und schließt sich Ludwig Wittgensteins berühmt gewordenen Satz an: „Die Welt ist alles, was der Fall ist.“ Dies muss, so Uwe Roehrich Wittgenstein, auch für Gott gelten. Es muss also möglich sein, die Art und Weise von Gottes Existenz in dieser Welt zu entdecken – auf die Gefahr hin, dass darin einige Überraschungen lauern.

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