Test von Strukturmodellen zur Fremdkapitalbewertung

Das Modell von Leland (1994) - eine empirische Untersuchung des europäischen Unternehmensanleihemarktes 1994-2003

Brunner, Tobias / Heubischl, Jochen S.

Baden-Baden: Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV) 1. Auflage, 2006
Broschur, 72 Seiten, zahlr. Abb. u. Tab., 148 x 210 mm

29.90 €* (49,90 SFr)
ISBN: 978-3-935176-49-1

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An Finanzmärkten werden Ertragschancen und Risiken aus unternehmerischen Tätigkeiten gehandelt. Für Investoren ist dabei ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Chancen auf zukünftige Erträge und den dazu eingegangenen Risiken Grundlage für die Bewertung der einzugehenden Vermögensposition. Fremdkapital stellt für Investoren eine Alternative zu Eigenkapital dar, jedoch mit geringerem Risiko. Für Unternehmen stellt Fremdkapital sowohl aus Renditeaspekten als auch aus steuerlichen Gründen eine interessante Form der Finanzierung dar. Für beide Seiten gilt es, diese Finanzierungsform adäquat zu bewerten. Hierzu wurden in der Vergangenheit unter anderem zahlreiche Formen von Strukturmodellen auf Basis der Arbeit von Merton (1974) entwickelt. Das Modell von Leland (1994) stellt ein bedeutendes Strukturmodell unter der Einbeziehung von steuerlichen Effekten und Konkurskosten dar.

Die Arbeit gibt einen Überblick über Strukturmodelle sowie bereits durchgeführte empirische Untersuchungen. Das Modell von Leland (1994) wird anhand einer Auswahl von Anleihen der Eurozone sowohl anhand einer exogenen als auch endogenen Modellierung der Ausfallschranke empirisch untersucht. Es werden dabei explizit Hinweise auf Stärken und Schwächen von Strukturmodellen erarbeitet.

Brunner, Tobias

Dipl.-Kfm. Tobias Brunner hat im Herbst 2004 sein Studium der Betriebswirtschaftslehre in den Vertiefungsfächern Bank & Finanzierung, Organisation und Kulturwissenschaft (Romanistik) an der Universität Mannheim erfolgreich abgeschlossen. Seither ist er in der Transaktionsberatung bei einer der führenden Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in Deutschland tätig. Seine Kernkompetenz liegt in der Durchführung aktienrechtlicher Unternehmensbewertungen. Weitere Tätigkeitsfelder stellen die Behandlung von Unternehmenstransaktionen, Finanzierungsinstrumenten und Aktienvergütungsprogrammen nach internationalen Rechnungslegungsstandards dar. (E-mail-Adresse: brunnertobias@web.de)

Heubischl, Jochen S.

Dipl.-Kfm. Jochen S. Heubischl hat 2004 sein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Mannheim mit Schwerpunktsetzung in den Fächern Bank & Finanzierung, Internationales Management sowie Organisation & Human Resour-ces erfolgreich abgeschlossen. Von 1996 bis 2004 war er bei einer der führenden Spezialbanken für Immobilienfinanzierung in Deutschland beschäftigt und hat hier insbesondere Erfahrung im Auslandsgeschäft gesammelt. Seit Anfang 2004 verfolgt er eine externe Promotion zum Thema Netzwerktheorie. Seine Forschungsschwerpunkte sind: International Corporate Governance, Netzwerkforschung und Behavioural Finance. (E-mail-Adresse: jochen.heubischl@gmx.de)

Strukturmodell – Fremdkapital – H. E. Leland – R. C. Merton – Bewertung – Ausfallrisiko