Mysterium des Lebens aus wissenschaftlicher Sicht

Hebel, Wolfgang

Baden-Baden: Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV) 1. Auflage, 2006
Broschur, 154 Seiten, 150 x 210 mm

24.95 €* (44,00 SFr)
ISBN: 978-3-935176-55-2

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Das Buch behandelt unsere naturwissenschaftlichen Erkenntnisse über Ursprung und Eigenschaften von lebender Materie, die der Autor in zwanzig Jahren durch Verfolgen moderner Grundlagenforschung auf europäischer Ebene sammeln durfte.

Neben zahllosen neuen Forschungsergebnissen aus den jüngsten Jahrzehnten – vor allem auf dem Gebiet der molekularen Biologie – werden in der Arbeit aber auch unsere Wissenslücken diskutiert. Sie klaffen in erster Linie dort, wo es um das Verstehen und Beherrschen der funktionellen Mechanismen in lebenden Zellen und Organismen geht, aber auch bei unserer Vorstellung vom Weltall. Bei den funktionellen Prozessen haben konsequente Information und zeitgenaue Kommunikation unter den Partnern eines Systems grundlegende Bedeutung. Leider kennt unsere ehrwürdige exakte Wissenschaft aber kein entsprechendes Grundprinzip, und wir tun uns deshalb schwer, die funktionellen Vorgänge in lebenden Organismen zu verstehen.

Wie dieses Spiel der informativen Kommunikation in einer Zelle oder einem vielzelligen Organismus abläuft, wird in den verschiedenen Kapiteln des Buches ausführlich besprochen. Wo aber die Grundinformation über das Leben ihren Ursprung hat und warum es sie überhaupt gibt, ist auch wissenschaftlich noch stets ein Geheimnis. Möglicherweise auch deshalb, weil unser Weltall entgegen der eingebürgerten Urknallvorstellung keine definierbaren Grenzen besitzt, wie der Autor im dritten Teil seines Buches darlegt.

Hebel, Wolfgang

Wolfgang Hebel, geb. 1934 in Duisburg, verheiratet, zwei Kinder, Diplom-Ingenieur Maschinenbau (Wärmetechnik, Kerntechnik), war zwischen 1959 und 1963 bei den LURGI-Gesellschaften, Frankfurt/M., von 1963 bis 1980 beim EURATOM-Nuclear Research Center, Mol/Belgien, und von 1981 bis 1986 bei der Europäischen Kommission in der Generaldirektion Forschung in Brüssel tätig (Bewirtschaftung radioaktiver Abfälle). Von 1986 bis 1996 war er in der Generaldirektion Forschung für die Vorbereitung neuer EU-Forschungsaktionen zuständig. 1996 wurde Wolfgang Hebel in den Ruhestand versetzt. Er lebt heute in Tervuren bei Brüssel.

Wolfgang Hebel ist Verfasser wissenschaftlicher Studien und Texte und nimmt an zahlreichen wissenschaftlichen Konferenzen teil (u.a. Nobelpreisträgertreffen in Lindau im Bodensee). Von ihm stammen 30 Veröffentlichungen: Artikel in Zeitschriften und EU-Forschungsberichte, anfänglich im Bereich der Kernforschung, später über Entwicklungen in der Grundlagenforschung.

The author Wolfgang Hebel was born in Duisburg, Germany, 1934. He is married to Eleonore Schilling from the historical town of Mainz. After his studies of ‘Thermodynamics and Nuclear Engineering’ at the Technical University Darmstadt, Germany (1959), he had been engaged as Diplom-Ingenieur by the LURGI Company (Subsidiary company of Metallgesellschaft) in Frankfurt/Main, from 1959–1963. He joined EURATOM research in 1963, and became a leading engineer at the Belgian Nuclear Research Center (CEN-SCK) at Mol (Province Antwerp) for the common use of the high flux test reactor BR-2 to the benefit of EU nuclear research activities (1963–1980). In 1981, he moved to the EU headquarters in Brussels and worked with the Research Directorate of the European Commission, first in charge of actions of the EU nuclear waste management program. Thereafter, he had been responsible for the preparation of new research initiatives of the EU Commission into fundamental research, from 1985–1996. Wolfgang Hebel published more than 40 scientific reports and research studies, initially in the field of nuclear research and later on trends of fundamental research, particularly in the area of molecular biophysical chemistry and the molecular processes of living organisms.

Alle beim DWV erschienenen Titel:

Materie – Molekularbiologie – Biologie – Zellkommunikation – Entstehung des Lebens – Urknall – Weltall