Die Verletzbarkeit sprachlicher Wesen. Die frühe Sprachphilosophie Walter Benjamins im Kontext von Sprache und Gewalt

Heil, Alexander M.

Baden-Baden: Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV) 1. Aufl., 2011
Broschur, 67 Seiten, 148 x 210 mm

14.95 €* (24,95 SFr)
ISBN: 978-3-86888-039-7

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Die Frage nach der Verletzbarkeit sprachlicher Wesen führt zu den Bedingungen von Sprache und Menschsein überhaupt. Durch den Entwurf einer Theorie der Sprachbewegung geht der Autor einer strukturellen Gewalt der Sprache und des Sprechens sowie der ‚Natur’ symbolischer Verletzbarkeit auf den Grund. Im Zuge dessen wird ein weiter Bogen von einer Rekonstruktion der frühen sprachphilosophischen Schriften Walter Benjamins zum aktuellen Diskurs über sprachliche Gewalt geschlagen. Ziel des Gedankengangs ist es, den Blick auf eine wortlose Gewalt zu richten, die dem Verantwortungsverhältnis zum Mitmenschen und einem Entscheidungszwang der Worte erwächst. Der Autor betont, dass der sozialen Stiftungsmacht von Sprache immer auch das Potential eingeschrieben ist, die radikale Andersheit und Unzulänglichkeit des Anderen sprechend zu missachten und einer Gewaltförmigkeit des Sprechens mit der Wortlosigkeit und dem Ungesagten Bahn zu brechen.

Heil, Alexander M.

Der Autor Alexander M. Heil, M.A., geboren 1981 in Erlabrunn/Erzgebirge, studierte Philosophie und Neuere deutsche Literatur an der TU Dresden und der FU Berlin (Magisterexamen April 2011).

Sprachphilosophie, Emmanuel Levinas, Gewalt, Walter Benjamin, Martin Buber, Verletzbarkeit